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Panorama Zahl der Toten in sibirischem Bergwerk auf mindestens 43 gestiegen
Nachrichten Panorama Zahl der Toten in sibirischem Bergwerk auf mindestens 43 gestiegen
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07:58 11.05.2010
Ort des Unglücks:Raspadskaja-Mine
Ort des Unglücks:Raspadskaja-Mine Quelle: dpa
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Die Zahl der Todesopfer im sibirischen Bergwerk ist auf 43 gestiegen. Der russische Regierungschef Wladimir Putin reiste am Morgen in die Region. Nach Angaben der russischen Agenturen wollte er zunächst den verletzten Bergleuten im Krankenhaus einen Besuch abstatten und dann die Rettungsarbeiten in dem Unglücks-Bergwerk überwachen.

In der Raspadskaja-Mine war am Samstag im Abstand von zwei Stunden Methangas explodiert. Dutzende Arbeiter und später Bergungskräfte wurden verschüttet. Nach Angaben des Betreibers sind die Vermissten in 490 Metern Tiefe gefangen.

Die Raspadskaja-Mine gehört zum Teil dem Stahlproduzent Ewras, der wiederum zu 36 Prozent dem russischen Milliardär und FC Chelsea-Besitzer Roman Abramowitsch gehört. Sie ist eine der wichtigsten Minen Russlands. Sie liefert Kohle für die Stahl- und Eisenindustrie in Russland, der Ukraine, Osteuropa und Asien.

afp