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Panorama Zwei Jugendliche nach brutalen Messer-Angriffen in Hamburg verhaftet
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18:27 23.02.2011
Zwei Schwerverletzte gab es jüngst nach Messerattacken in Hamburg. Die Täter sitzen jetzt in Untersuchungshaft. Quelle: Martin Steiner (Archiv)
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Zwei 17 Jahre alte Jugendliche sitzen nach brutalen Messer-Attacken in Hamburg in Untersuchungshaft. Einer von ihnen soll einen 20-Jährigen in einer U-Bahn niedergestochen haben - im Streit um ein offenes Fenster. Der zweite Jugendliche wird verdächtigt, einen 24-Jährigen bei einer Schlägerei im Schanzenviertel lebensgefährlich verletzt zu haben.

Knapp eineinhalb Wochen nach dem Messer-Angriff in der U-Bahn verhafteten die Ermittler am Dienstag einen 17-Jährigen. Mehrere Menschen hatten sich in der Bahn gestritten - wegen eines geöffneten Fensters. Kurz vor der Station Burgstraße im Stadtteil Hamm zog einer der Beteiligten plötzlich ein Messer und rammte es einem 20-Jährigen in den Rücken, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.

Der Täter ging zunächst weg, kam kurze Zeit später aber wieder und versetzte dem Opfer noch einen Tritt. Der Angreifer floh, das Opfer kam in ein Krankenhaus. Die Videoaufnahmen aus der Bahn brachten die Beamten nun auf die Spur des 17-Jährigen. Der Jugendliche schwieg zunächst zu den Vorwürfen. Das Opfer wurde bei der Attacke schwer verletzt, schwebte aber nicht in Lebensgefahr. Die massive Lederjacke des 20-Jährigen habe die Wucht des Messerstichs abgefangen, hieß es.

Nach der schweren Messer-Attacke auf einen 24-Jährigen bei der Schlägerei im Hamburger Schanzenviertel schickte ein Richter den verdächtigen 17-Jährigen ebenfalls in Untersuchungshaft. Er erließ Haftbefehl wegen versuchten Totschlags, wie der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Bernd Mauruschat, am Mittwoch berichtete. Bei der Polizei hat der Jugendliche die Tat bestritten.

Nach bisherigen Erkenntnissen wollte der 17-Jährige am Montagabend die Lebensgefährtin des späteren Opfers besuchen. Als der 24-Jährige hinzukam, gab es Streit - und schließlich eine Schlägerei mit mindestens acht weiteren Beteiligten. Dabei soll der Jugendliche den Mann mit einem Messer an Oberarm, Rücken und Lunge lebensgefährlich verletzt haben.

dpa

Der 18-Jährige Täter hat bereits gestanden, seine Ex-Geliebte mit einem Küchenmesser erstochen zu haben. Auch das ungeborene Baby starb bei dem Angriff. Auslöser für die blutige Tat soll ein Streit wegen des Unterhalts für das Baby gewesen sein, erklärten die Ermittler nach ersten Vernehmungen des Täters.

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