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Deutschland / Welt 14-Jähriger stirbt nach Misshandlungen in Gefängnis
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09:15 21.01.2013
Fassungslose Härte im Syrien-Konflikt: Das syrische Regime foltert vermutlich Minderjährige. Quelle: dpa
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Istanbul

Der von der Opposition ernannte syrische Botschafter in Paris, Mundher Machus, rief unterdessen seine Landsleute auf, an einem bestimmten Tag vor allen Parlamenten der Welt zu demonstrieren, um auf das Leid der syrischen Bevölkerung im Bürgerkrieg hinzuweisen. Ein Datum für den geplanten Protest nannte er nicht.

Die syrische Opposition hat erneut Geld aus Katar erhalten. Mitglieder der Nationalen Syrischen Koalition berichteten, das Herrscherhaus habe während eines Besuches des Vorsitzenden der Koalition, Moas al-Chatib, in der katarischen Hauptstadt Doha am Sonntag 20 Millionen US-Dollar überwiesen.

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In der türkischen Metropole Istanbul ging unterdessen eine bereits seit Samstag andauernde hitzige Debatte der Führungsmitglieder der Koalition weiter. Streitpunkt war die Frage, ob Mitglieder der Koalition einer künftigen Übergangsregierung angehören dürfen. Dies ist nach der bisherigen Satzung des Oppositionsbündnisses nicht möglich. Die Muslimbruderschaft erklärte unterdessen, die Bildung einer Regierung sei auf unbestimmte Zeit verschoben worden.

Die Kämpfe zwischen Rebellen und den Regierungstruppen in Syrien gingen am Montag weiter. Die Gegner von Präsident Baschar al-Assad überrannten nach eigenen Angeben einen Kontrollpunkt der Regierungstruppen in der Provinz Al-Rikka. Dabei sollen mehrere Soldaten in Gefangenschaft geraten sein. Am Sonntag hatten Aktivisten landesweit 150 Tote gezählt.

dpa