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Deutschland / Welt 15 US-Staaten klagen gegen Trumps Einwanderungspolitik
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21:22 06.09.2017
Trumps Plan, minderjähriger Kinder illegaler Einwanderer aus den USA auszuweisen, führte am Mittwoch zu Protesten im US-Senat. Quelle: AP
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Washington

Auf Länderebene formiert sich in den USA Widerstand gegen die Entscheidung von Präsident Donald Trump, ein Programm zum Schutz minderjähriger Einwanderer zu beenden. 15 Staaten und der Hauptstadtbezirk Washington D.C. reichten am Mittwoch Klage dagegen ein, auch junge Einwanderer aus dieser Gruppe künftig auszuweisen.

Der Schritt wurde vom Justizminister des Staates Washington, Bob Ferguson, bekanntgegeben. Trumps Vorgehen führe zu „einer dunklen Zeit für unser Land“, sagte er. Kläger sind neben Washington und D.C. New York, Massachusetts, Connecticut, Delaware, Hawaii, Illinois, Iowa, New Mexico, North Carolina, Oregon, Pennsylvania, Rhode Island, Vermont und Virginia.

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US-Justizminister Jeff Sessions hatte am Dienstag mitgeteilt, Trump werde das von seinem Vorgänger Barack Obama verfügte Programm „„Deferred Action for Childhood Arrivals“ (DACA), in sechs Monaten beenden. Er wolle so dem Kongress Zeit geben, eine andere gesetzliche Lösung für Einwanderer zu finden.

DACA schützt bisher Hunderttausende Einwanderer, die illegal als Kinder in die USA kamen oder Familien angehören, die über den Ablauf ihrer Aufenthaltsberechtigung hinaus in den USA blieben.

Von AP/dpa/RND