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Deutschland / Welt Anklage wegen Volksverhetzung
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Anklage wegen Volksverhetzung
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15:00 15.10.2009
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Der rechtsextreme Verein wurde Ende März von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) verboten. Wie am Donnerstag weiter mitgeteilt wurde, sind ein 25- jähriger Biologiestudent aus Berlin, ein 27-jähriger Kfz-Mechaniker und eine 24-jährigen Kauffrau aus Niedersachsen angeklagt.

Der Student soll zusammen mit anderen im Mai 2006 in Kölzin in Mecklenburg-Vorpommern ein sogenanntes Pimpfenlager des rechten Vereins mit mindestens 13 Kindern organisiert haben. Mit uniformartiger Kleidung seien sie auch zu einem Fackelzug in der Nähe des Ortes aufmarschiert. Der 25-Jährige soll mit den Kindern auch Gesichtsmasken gebastelt haben, auf denen zum Teil spiegelverkehrte Hakenkreuze gewesen seien.

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Im Januar 2007 sollen die beiden Angeklagten aus Niedersachsen in einem Heim der rechtsextremen NPD in Georgsmarienhütte in Niedersachsen eine Schulung organisiert haben. Dem 25-Jährigen aus Berlin wirft die Staatsanwaltschaft vor, sich dort bei einer sogenannten Rasseschulung abfällig über Juden und Afrikaner geäußert zu haben. Er soll zudem einen Film aus der Nazi-Zeit gezeigt haben, in dem Menschen jüdischen Glaubens verächtlich gemacht und nationalsozialistische Parolen und Symbole gezeigt wurden. An der Schulung sollen gegen Bezahlung 30 bis 40 Personen teilgenommen haben, darunter auch zwei Jugendliche.

lni