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Arbeitsminister Heil: Deutschland arbeitsmarktpolitisch auf mögliche Wirtschaftskrise gut vorbereitet

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13:28 09.08.2019
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD): "Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanzieren" Quelle: Gregor Fischer/dpa
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Berlin

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sieht Deutschland auf eine mögliche Wirtschaftskrise gut vorbereitet. „Wir haben eine weltwirtschaftliche Abkühlung der Konjunktur - aber derzeit keinen Einbruch der Wirtschaft“, sagte der SPD-Politiker dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Falls es dazu kommen sollte, sind wir allerdings arbeitsmarktpolitisch gut gerüstet: Wir haben die notwendigen finanziellen Rücklagen bei der Bundesagentur für Arbeit, um auch in einer möglichen Wirtschaftskrise Beschäftigung zu sichern.“

„Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanzieren”

Heil sagte, es gebe zudem eine Fülle von Instrumenten, „um Arbeit statt Arbeitslosigkeit zu finanzieren und Beschäftigungsbrücken zu bauen - von Kurzarbeit bis zu den Möglichkeiten des Qualifizierungschancengesetzes.“ Falls weitere Regelungen notwendig wären, könnten diese schnell in Kraft gesetzt werden, versicherte der Arbeitsminister.

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Der exportorientierten deutschen Wirtschaft schwinden angesichts internationaler Handelskonflikte allmählich die Kräfte. Im Juni brach die Ausfuhr von Waren «Made in Germany» gegenüber dem Vorjahresmonat um 8,0 Prozent ein. In den ersten sechs Monaten gab es nur noch ein mageres Plus von 0,5 Prozent auf 666,1 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.

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Von Rasmus Buchsteiner/RND

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