Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland / Welt Brandenburgs Landtag spricht Matthias Platzeck Vertrauen aus
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Brandenburgs Landtag spricht Matthias Platzeck Vertrauen aus
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:14 14.01.2013
Vertrauen gesichert: Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck kann sich wieder setzen. Quelle: dpa
Anzeige
Potsdam

Er erhielt in namentlicher Abstimmung 55 Stimmen von 87 anwesenden Abgeordneten.

Platzeck will am Mittwoch den Aufsichtsratsvorsitz in der staatlichen Betreibergesellschaft für den Flughafen von Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) übernehmen. Der Wechsel ist eine Konsequenz aus der vierten Verschiebung des Eröffnungstermins. Im Landtag stellte Platzeck erstmals in seiner knapp elfjährigen Amtszeit die Vertrauensfrage. Wowereit hatte am Samstag im Berliner Landesparlament einen Misstrauensantrag überstanden.

Anzeige

Platzeck will mit mehr Experten und einer schärferen Kontrolle das bislang missglückte Projekt des neuen Hauptstadtflughafens retten. Außerdem soll bei der staatlichen Betreibergesellschaft ein Geschäftsführer mit Generalverantwortung eingesetzt werden, sagte Platzeck in einer Regierungserklärung im Landtag in Potsdam. Die Opposition wies dem Regierungschef eine wesentliche Mitverantwortung für die gescheiterte Eröffnung des Flughafens zu.

dpa

Dieser Artikel wurde aktualisiert.

Mehr zum Thema

Wie weiter am Pannen-Airport in Berlin? Brandenburgs Regierungschef forderte eine gemeinsame Kraftanstrengung, um das Debakel doch noch zu einem guten Ende zu führen. Im Landtag stellt er die Vertrauensfrage.

14.01.2013

Es ist eine Premiere – erstmals stellt ein brandenburgischer Regierungschef die Vertrauensfrage im Landtag. Der Grund: das Debakel um den Hauptstadtflughafen. Matthias Platzeck kann mit einer Mehrheit rechnen. Die Probleme sind damit aber nicht gelöst.

14.01.2013

Die Opposition dringt auf den Rücktritt des Berliner Regierungschefs Wowereit. Unterdessen will der Parlamentarische Untersuchungsausschuss das Flughafen-Desaster weiter aufarbeiten, dazu bahnen sich auch noch Querelen mit der EU-Kommission an.

11.01.2013