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Deutschland / Welt China droht Mördern mit Todesstrafe
Nachrichten Politik Deutschland / Welt China droht Mördern mit Todesstrafe
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17:40 08.07.2009
Bei Auseinandersetzungen zwischen Uiguren und Han-Chinesen wurden am Sonntag 156 Menschen getötet.
Bei Auseinandersetzungen zwischen Uiguren und Han-Chinesen wurden am Sonntag 156 Menschen getötet. Quelle: Emilien Cancet/ afp
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Wer sich bei den gewaltsamen Auseinandersetzungen des Mordes schuldig mache, werde zum Tode verurteilt, sagte Kommunistenschef Li Zhi am Mittwoch auf einer im Fernsehen übertragenen Pressekonferenz.

Urumqis Bürgermeister Jerla Isamudin erklärte unterdessen, die Sicherheitskräfte hätten die Lage „unter Kontrolle“ gebracht. Bei Auseinandersetzungen zwischen Uiguren und Han-Chinesen wurden am Sonntag nach offiziellen chinesischen Angaben 156 Menschen getötet und mehr als tausend verletzt. Seither ist die Lage in der Hauptstadt der Provinz Xinjiang auf äußerste gespannt; es gab wiederholt gewalttätige Ausschreitungen und Aufmärsche von bewaffneten Gruppen.

afp

Uigurische Rebellen kämpfen in Xinjiang für die Gründung eines eigenständigen Staats. Dort kommt es immer wieder zu Protesten gegen die Zentralregierung in Peking.Bei Auseinandersetzungen zwischen Uiguren und Han-Chinesen wurden zahlreiche Menschen getötet und tausende verletzt.