Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland / Welt Wider die Treibjagd
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Wider die Treibjagd
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:15 25.07.2014
Ist bei Maybritt Illner zu Gast gewesen: Ex-Bundespräsident Christian Wulff. Quelle: ZDF
Mainz

In kleiner Runde diskutierte Illner mit Wulff, dem Innenpolitik-Chef der Süddeutschen Zeitung, Heribert Prantl, und Antje Vollmer, Politikerin der Grünen und ehemalige stellvertretende Präsidentin des Bundestages.

Wulff, der im Februar 2012 vom Amt des Bundespräsidenten zurücktrat und zweieinhalb Jahre später freigesprochen wurde, sieht die Jagd auf seine Person als Gefährung der Demokratie an. Die Medien hätten ihn zum Abschuss freigegeben, weil er zu unbequem gewesen sei.

Wulff meinte damit unter anderem seine Haltung zum Islam: Dieser gehöre zu Deutschland, hatte er in einer Aufsehen erregenden Rede gesagt. Das habe der Bild und dem Chefredakteur Kai Diekmann nicht gefallen, sagte Wulff. Das habe die Haltung der Zeitung, die Wulff sonst hofiert hatte, verändert. Und als sich die Bild gegen ihn gewandt hätte, hätten alle anderen Medien früher oder später mitgemacht.

Prantl betonte, dass es kein Komplott der Medien gegen Wulff gegeben habe, sehr wohl aber eine Kampagne, ein Treibjagd gar. "Es ist zu viel falsch gelaufen", sagte Prantl.

Vollmer bekannte, dass Wulff Unrecht geschehen sei, aber der Rechtsstaat funktioniert habe.

Der Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, nimmt im HAZ-Interview unter anderem Stellung zu den Themen der Positionierung der Union, dem wachsenden Antiseminitismus, zur Frage des richtigen Umgangs mit Wladimir Putin und zur Zukunft der deutschen Zeitungslandschaft.

25.07.2014

An der Absturzstelle des Malaysia-Airlines-Fluges MH17 ist ein neues großes Wrackteil gefunden worden. Es scheint „wie aus dem Nichts“ aufgetaucht zu sein, berichtet ein Sprecher der Beobachtermission der OSZE laut australischen Medienberichten.

25.07.2014

DDie Europäische Union wird in der Ukraine-Krise ihre Sanktionsliste gegen Russen und prorussische Ukrainer erweitern. Die EU-Botschafter verständigten sich am Donnerstag in Brüssel darauf, Einreiseverbote und Konto-Sperrungen gegen zusätzliche 15 Personen zu verhängen.

24.07.2014