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Deutschland / Welt Clinton rät von sofortigem Amtsenthebungsverfahren gegen Trump ab
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Clinton rät von sofortigem Amtsenthebungsverfahren gegen Trump ab
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08:34 25.04.2019
Hillary Clinton, ehemalige Außenministerin der USA, riet ihrer Partei in einem Gastbeitrag für die „Washington Post“ von einem sofortigen Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Donald Trump ab. Quelle: Ashlee Rezin/Sun-Times/Chicago S
Washington

Im politischen Streit über die Bewertung des Berichts von Russland-Ermittler Robert Mueller hat sich nun auch Hillary Clinton zu Wort gemeldet. Die bei der Präsidentschaftswahl 2016 unterlegene Kandidatin der US-Demokraten riet ihrer Partei in einem Gastbeitrag für die „Washington Post“ von einem sofortigen Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Donald Trump ab.

„Sofortiges Impeachment oder gar nichts“, das sei die falsche Frage, schrieb Clinton. „Die Geschichte zeigt, dass es einen besseren Weg gibt, über die zur Verfügung stehenden Optionen nachzudenken.“

Die Begründung von Hillary Clinton

Der Mueller-Report über die Russland-Ermittlungen lasse - etwa wegen der Schwärzung einiger Passagen - viele Fragen offen, fügte Clinton hinzu. Er könne aber beiden Parteien im Kongress als eine Art Fahrplan dienen.

„Der Kongress sollte nun substanzielle Anhörungen abhalten auf der Grundlage des Mueller-Berichts und dessen Lücken füllen, nicht zu einer Ja-oder-Nein-Abstimmung über Amtsenthebung eilen“, schrieb Clinton.

Lesen Sie auch: Trump greift Mueller an: Aussagen in Bericht teils „kompletter Schwachsinn“

Die Demokratin war früher selbst Außenministerin und First Lady der Vereinigten Staaten. Während ihrer Zeit im Weißen Haus geriet Ehemann Bill Clinton durch ein Amtsenthebungsverfahren unter Druck, das - trotz nach außen hin als erdrückend empfundener Beweislage - unter anderem an der Parteidisziplin der Demokraten scheiterte.

Ermahnung: Demokraten sind Problemlöser

Clinton riet ihrer Partei, über der Debatte um Trumps Amtsenthebung die Sachpolitik nicht zu vergessen: „Es ist entscheidend, das amerikanische Volk daran zu erinnern, dass die Demokraten Problemlöser sind.“

Die Republikaner wiederum müssten bedenken, dass es neben der Verteidigung ihres Präsidenten auch um die Sicherheit des Landes gehe. Sie habe als Außenministerin aus erster Hand erfahren, dass Kreml-Chef Wladimir Putin die USA schwächen wolle.

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Von RND/dpa/ngo

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