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Deutschland / Welt Defizit in der gesetzlichen Sozialversicherung rückläufig
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Defizit in der gesetzlichen Sozialversicherung rückläufig
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13:52 21.07.2009
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Das teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mit. Im Vorjahresquartal war das Defizit mit 5,3 Milliarden Euro noch um rund 20,8 Prozent größer gewesen.

Die Einnahmen der Sozialversicherung lagen den Statistikern zufolge in den ersten drei Monaten des Jahres bei 118,1 Milliarden Euro, die Ausgaben bei 122,3 Milliarden Euro.

In der gesetzlichen Rentenversicherung nahm das Defizit im Vergleich zum Vorjahr leicht zu von 1,3 auf 1,4 Milliarden Euro. In der Arbeitslosenversicherung fiel das Minus deutlich größer aus als ein Jahr zuvor. Die Einnahmen der Bundesagentur für Arbeit (BA) schrumpften laut Statistik im ersten Quartal kräftig auf 6,3 Milliarden Euro - 27,9 Prozent weniger als im ersten Quartal 2008. Obwohl auch die Ausgaben leicht rückläufig waren, wuchs das Defizit der BA in diesem Zeitraum um 1,5 auf 4,1 Milliarden Euro.

Ein positives Quartalsergebnis verbuchten dagegen die gesetzliche Kranken- und die Pflegeversicherung. In der Krankenversicherung ergab sich ein Überschuss von 1,1 Milliarden Euro, vor allem wegen der Einführung des - für viele Versicherte erhöhten - einheitlichen Beitragssatzes von 15,5 Prozent zum Jahresbeginn. Die Pflegeversicherung schloss das erste Quartal mit einem leichten Plus von 0,1 Milliarden Euro ab.

ddp