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Deutschland / Welt Deutsch-israelische Regierungskonsultationen verschoben
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07:51 30.11.2009
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im vergangenen August in Berlin. Quelle: afp (Archiv)
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Die für Montag geplanten deutsch-israelischen Regierungskonsultationen in Berlin sind kurzfristig auf Anfang Januar verschoben worden. Wie Regierungssprecher Ulrich Wilhelm am Sonntagabend in Berlin mitteilte, ist der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wegen einer akuten Erkrankung verhindert. Das Treffen soll nun Anfang 2010 stattfinden.

„Aufgrund ärztlichen Rates wegen hohen Fiebers des israelischen Ministerpräsidenten haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu vereinbart, die Regierungskonsultationen zwischen Israel und Deutschland auf Anfang nächsten Jahres zu verschieben“, erklärte Wilhelm. Ein neues konkretes Datum stehe noch nicht fest, erläuterte eine Sprecherin.

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Auch die israelische Regierung gab die Verschiebung der Gespräche auf Anfang Januar am Abend bekannt. Netanjahu habe sich am Sonntag nicht wohl gefühlt, teilte das Amt des Ministerpräsidenten mit. Bei einer ärztlichen Untersuchung sei eine Virusinfektion „begleitet von schwachem Fieber“ festgestellt worden. Der Leibarzt habe Netanjahu verordnet, dass er die Krankheit zu Hause auskurieren müsse.

Das in Berlin geplante Treffen sollte das erste dieser Art in Deutschland sein. Im März 2008 hatte es ähnliche Konsultationen der Kabinette beider Länder bereits einmal in Jerusalem gegeben. Netanjahu wollte nach den ursprünglichen Planungen mit Außenminister Avigdor Lieberman und Verteidigungsminister Ehud Barak nach Berlin kommen, insgesamt sollte die israelische Delegation sechs Minister umfassen. Nach Einzeltreffen der Minister und Regierungschefs und einem Besuch der Kanzlerin mit Netanjahu am Holocaustmahnmal war für den Mittag eine gemeinsame Kabinettssitzung geplant. Im Mittelpunkt der Gespräche sollten neben bilateralen Themen der Nahost-Konflikt und der Atomstreit mit dem Iran stehen.

afp