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Deutschland / Welt Regierung plant Flutgipfel
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Regierung plant Flutgipfel
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07:55 09.06.2013
Foto: In Magdeburg wird der Höchststand noch erwartet. Viele Einwohner versuchen ihr Hab und Gut vor dem Hochwasser zu retten. Zur Beseitigung der Schäden plant die Regierung einen nationalen Flutgipfel.
In Magdeburg wird der Höchststand noch erwartet. Viele Einwohner versuchen ihr Hab und Gut vor dem Hochwasser zu retten. Zur Beseitigung der Schäden plant die Regierung einen nationalen Flutgipfel. Quelle: dpa
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Leipzig

Dies berichtet die Leipziger Volkszeitung (kommende Montagsausgabe). Zudem zeichnen sich Auswirkungen auf bisherige Wahlversprechen der Parteien ab. Die Kosten, die schon jetzt auf einen zweistelligen Milliardenbetrag veranschlagt werden, dürften nicht allein auf dem Bund und den direkt betroffenen Bundesländern hängen bleiben, hieß es zur Begründung aus Regierungskreisen. Die CSU-Landesgruppenvorsitzende im Bundestag, Gerda Hasselfeldt, sagte der Zeitung, dass angesichts der Milliardensummen, um die es ginge, die politischen Parteien „eventuell das eine oder andere an politischen Vorstelllungen und Vorhaben zeitlich werden strecken müssen“. Damit könnten auch kostspielige Wahlversprechen der Parteien ins Rutschen kommen.

Das Hochwasser rollt auf Norddeutschland zu. Experten haben die erwarteten Pegelstände am Samstag nach oben korrigiert. Im Süden wird nach und nach das Ausmaß der Zerstörung deutlich.

„Wir haben es mit einer nationalen Katastrophe zu tun“, sagte die CSU-Politikerin.  Eine echte Schadensbilanz werde man aber erst ziehen, wenn das ganze Ausmaß der Katastrophe bilanziert sei. Aber es sei klar, dass dann nur eine gemeinsame nationale Anstrengung helfe.  „Das bedeutet ganz praktisch: Die finanziellen Mittel zum Schadensausgleich müssen nicht nur vom Bund und von Europa, sondern auch von allen Bundesländern in einer gemeinsamen Kraftanstrengung aufgebracht werden“, sagte Gerda Hasselfeldt. „Darüber werden die Bundesrgierung unter Führung von Angela Merkel und alle Ministerpräsidenten gemeinsam auf Spitzenebene zu beraten haben.“

Zum Zeitpunkt meinte die CSU-Politikerin, das werde „nicht irgendwann“ erfolgen, sondern, „ganz unabhängig von Ferien- und Wahlkampfzeiten dann, wenn sich eine wirkliche Schadensbilanz ziehen lässt“. Da könne man nicht bis nach der Bundestagswahl abwarten. „Die Fluthilfe hat jetzt einfach höchste Priorität.“ Nach dem „starken Gefühl der Gemeinschaft“, vermittelt durch den Einsatz der Helfer, müsse auch „eine nationale Lastenverteilung“ vereinbart werden.

Dieter Wonka

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