Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland / Welt Erstwähler favorisieren Merkel
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Erstwähler favorisieren Merkel
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:54 19.08.2013
Bei der Bundestagswahl am 22. September dürfen drei Millionen Deutsche zum ersten Mal wählen. Quelle: dpa
Berlin

Nach einer Untersuchung des Meinungsforschungsinstituts Forsa für die Deutsche Presse-Agentur würden 41 Prozent der Erstwähler derzeit die Union wählen. Die SPD käme danach auf 23 Prozent, die Grünen auf 21, die Linke auf 4 und die FDP auf 2 Prozent. Für die Piraten würden 5 Prozent stimmen, für die AfD 1 Prozent. Die Grünen haben damit unter den Erstwählern eine deutlich höhere Präferenz als beim Durchschnittswähler (21 zu 13 Prozent).

Forsa hat die Zahlen auf der Grundlage des "Stern"/RTL-Wahltrends von April bis August berechnet. Bei der Frage nach den Kanzlerwünschen kann Angela Merkel auch bei den Jungen punkten. Laut den Forsa-Daten wünschen sich 62 Prozent der Erstwähler die CDU-Vorsitzende weiter als Kanzlerin - mehr als bei den Wahlberechtigten insgesamt (55 Prozent). Der SPD-Herausforderer Peer Steinbrück liegt bei 21 Prozent (alle: 20).

Dafür schneidet die SPD bei der Frage nach der politischen Kompetenz der Parteien bei den Jungen etwas besser ab als beim Durchschnitt der Wähler. Grundsätzlich sind die jungen Wähler optimistischer als der Durchschnitt. Während nur 16 Prozent aller Wähler damit rechnen, dass sich die wirtschaftlichen Verhältnisse in den kommenden Jahren bessern werden, glauben dies 28 Prozent der Erstwähler. Dabei sind die Männer deutlich zuversichtlicher als die Frauen. Zu den Erstwählern gehört die Gruppe all jener, die in der Zeit vom 28. September 1991 bis zum 22. September 1995 geboren wurden.

dpa

Jede Frittenbude wird besser gemanagt als die Energiewende, sagte jedenfalls SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück. Er hat ein Maßnahmenpaket erarbeitet, wie die Strompreise in den Griff zu bekommen wären. Union und FDP streiten derweil über die Verantwortung für die hohen Preise.

15.08.2013

Verhärtete Fronten in Ägypten: Die Übergangsregierung hat ihre Entscheidung verteidigt, die beiden Protestlager der Anhänger des entmachteten Präsidenten Mohamed Mursi gewaltsam aufzulösen. Die Muslimbrüder kündigten indes an, am Freitag wieder demonstrieren zu wollen.

15.08.2013
Deutschland / Welt Notstand ausgerufen - Ägypten eskaliert

Bei blutigen Räumung der islamistischen Protestlager in Kairo sind nach offiziellen Angaben mehr als 327 Menschen getötet und landesweit mehr als 2900 verletzt worden sein, berichteten arabische Medien in Berufung auf das Gesundheitsministerium am Mittwochabend. In Ägypten gilt nun für einen Monat der Notstand.

15.08.2013