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Deutschland / Welt Familie sorgt sich wegen Anfeindungen gegen Sawsan Chebli – sie will weiter kämpfen
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Familie will, dass Sawsan Chebli bei Twitter aussteigt – doch sie will nicht aufgeben

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19:47 20.06.2019
Die SPD-Politikerin Sawsan Chebli im Oktober 2017 in Berlin. Quelle: Wolfgang Kumm/dpa
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Berlin

Erst vor wenigen Tagen hatte Staatssekretärin Sawsan Chebli mangelnde Kontrollen bei Facebook kritisiert. Ihren dortigen Account habe sie deaktivieren müssen, weil sie sich dort massiven Anfeindungen ausgesetzt sah und ihre Bitten um Löschung von Hass-Nachrichten nicht ausreichend Gehör geschenkt worden sei.

Bei Twitter aber ist die SPD-Politikerin nach wie vor aktiv. Denn dort – so sagte sie selbst – könne man wenigstens noch „Politik machen und Dinge verändern“. Ihre Familie hat da aber eine andere Sichtweise, wie Chebli nun in dem Kurznachrichtendienst verriet.

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„Meine Familie will, dass ich aus Twitter aussteige“, schreibt sie dort. „Ich würde die Rechten triggern.“ Doch auch wenn es nicht einfach und auch gefährlich sei, so wolle sie doch nicht aus Angst aufhören, ihre Stimme gegen Rechts und Rassisten zu erheben.

Angesicht des mutmaßlich rechtsextremistisch motivierten Mordes am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke war zuletzt der Ruf nach einer besseren Bewachung von Politikern – insbesondere auf kommunaler Ebene – laut geworden. Auch Lübcke war im Netz massiv angefeindet worden. Auch andere Politiker hatten Drohungen erhalten.

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Von RND/das