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Deutschland / Welt „Familienministerin soll nicht so weinerlich sein“
Nachrichten Politik Deutschland / Welt „Familienministerin soll nicht so weinerlich sein“
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09:36 25.11.2014
„Es muss auch mal gut sein“: Familienministerin Manuela Schwesig fordert aber eine 30-Prozent-Quote.
„Es muss auch mal gut sein“: Familienministerin Manuela Schwesig fordert aber eine 30-Prozent-Quote. Quelle: dpa
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Berlin

„Wir müssen jetzt vor allem für die Wirtschaft da sein.“ Deswegen dürfe es keine neuen zusätzlichen Belastungen geben. „Die Frau Familienministerin soll nicht so weinerlich sein, sondern sie soll den Koalitionsvertrag umsetzen, dann ist alles in Ordnung“, forderte er im ZDF-„Morgenmagazin“.

Hintergrund sind Pläne der Frauenministerin, Unternehmen zu längeren Dokumentationen zu verpflichten, wenn sie die Vorgaben zur Quote nicht einhalten. Der Gesetzentwurf von Schwesig und von Justizminister Heiko Maas (SPD) sieht eine 30-Prozent-Quote für die Aufsichtsräte der 108 größten Unternehmen vor. Auch sollen Aufsichtsratssitze frei bleiben, wenn sie nicht mit einer Frau besetzt werden können. Kauder warnte zudem – ohne CSU-Chef Horst Seehofer direkt zu nennen – vor einer Diskussion über Unstimmigkeiten in der Koalition in der Russland-Politik.

„Die Kanzlerin hat vor der Bundestagsfraktion ausdrücklich erklärt, dass die Regierung in dieser Frage abgestimmt sei“, sagte er. „Die Diskussion kann man eigentlich vergessen, wir haben jetzt wirklich wichtige Aufgaben“. Seehofer hatte dem „Spiegel“ zur deutschen Russland-Politik gesagt: „Wenn (Außenminister Frank-Walter) Steinmeier eine eigene Diplomatie neben der Bundeskanzlerin betreibt, so wäre das brandgefährlich.“

dpa