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Deutschland / Welt G-20-Verdächtiger muss nicht in U-Haft
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14:30 26.01.2018
Randale im Schanzenviertel zum G-20-Gipfel. Viele ausländische Autonome ließen es sich nicht nehmen, in die Hansestadt zu reisen. Quelle: dpa
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Hamburg

Im Streit um die Haftverschonung für einen mutmaßlichen G-20-Gewalttäter hat das Hanseatische Oberlandesgericht am Freitag zugunsten des 18-jährigen Italieners entschieden. Wie ein Gerichtssprecher mitteilte, muss allerdings eine Kaution von 10 000 Euro im Namen des Angeklagten hinterlegt werden. Das Geld sei zwar schon von dritter Seite eingezahlt worden, es fehle aber eine Vollmacht des 18-Jährigen. Mit einer Freilassung aus der U-Haft sei darum am Wochenende nicht mehr zu rechnen. Gegen den Beschluss zur Haftverschonung durch das Amtsgericht Altona hatte die Staatsanwaltschaft mehrfach Beschwerde eingelegt.

Am Montag soll der Prozess um die Vorfälle vom 7. Juli an der Straße Rondenbarg im Stadtteil Bahrenfeld fortgesetzt werden. Die Staatsanwaltschaft wirft dem jungen Mann schweren Landfriedensbruch, versuchte gefährliche Körperverletzung und tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte vor. Er soll gemeinsam mit 150 bis 200 schwarz gekleideten und vermummten Personen in geschlossener Formation vom Altonaer Volkspark in Richtung Innenstadt gezogen sein. Die mit Steinen, Werkzeugen und Böllern bewaffnete Gruppe soll eine Hundertschaft der Bundespolizei angegriffen haben, die die Straße abgesperrt hatte. Von den Beamten in Schutzkleidung wurde niemand verletzt.

Von dpa/RND

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