Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland / Welt Athen leiht sich kurzfristig 1,3 Milliarden
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Athen leiht sich kurzfristig 1,3 Milliarden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:35 17.06.2015
Foto: Der griechische Regierungschef Alexis Tsipras versucht die Pleite seines Landes irgendwie abzuwenden.
Der griechische Regierungschef Alexis Tsipras versucht die Pleite seines Landes irgendwie abzuwenden. Quelle: Julien Warnand/dpa
Anzeige
Athen

Die Rendite der versteigerten Papiere lag – wie bei einer vergleichbaren Auktion im Vormonat – bei 2,7 Prozent. Athen hat sich das Geld geliehen, weil es am 19. Juni 1,6 Milliarden Euro Schulden refinanzieren muss. In der griechischen Finanzpresse wird damit gerechnet, dass das restliche Geld an diesem Donnerstag in die Staatskasse fließt.

Denn dann dürfte Athen wie üblich im Rahmen eines gesonderten Verfahrens zusätzliche Wertpapiere versteigern. Kurzfristig ist es Athen auch dank des Stillhaltens der Europäischen Zentralbank noch möglich, Geld aufzunehmen. Längerfristig ist der Gang an den Kapitalmarkt seit langem verwehrt, weil der Staat vor der Pleite steht.

Das Bankensystem überlebt derzeit nur mit Notkrediten der Zentralbank. Bis 30. Juni muss Athen zudem eine Tilgungsrate in Höhe von 1,5 Milliarden Euro an den Internationalen Währungsfonds (IWF) zahlen. Der Währungsfonds stimmte Anfang Juni kurz vor einem Zahlungstermin zu, dass Athen alle in diesem Monat fällig werdenden Tilgungsraten bündeln und erst zum Monatsende überweisen kann.

dpa

Klaus Wallbaum 17.06.2015
Deutschland / Welt Angst vor nuklearem Wettrüsten - Neue Atomwaffen: Putin rüstet auf
17.06.2015