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Deutschland / Welt Koch: Steinbach wurde „bitter Unrecht angetan“
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Koch: Steinbach wurde „bitter Unrecht angetan“
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10:40 11.03.2009
Erika Steinbach (CDU). Quelle: Michael Gottschalk/ddp
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Mit der Entscheidung, den für den Bund der Vertriebenen vorgesehenen Sitz im Stiftungsrat des Zentrums unbesetzt zu lassen, sei der CDU-Bundestagsabgeordneten und Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, Erika Steinbach, „bitter Unrecht angetan“ worden, sagte Koch der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Rhein-Main-Ausgabe vom Mittwoch). Eine andere Lösung sei jedoch mit Rücksicht auf die SPD nicht möglich gewesen.

Die Kanzlerin und CDU-Bundesvorsitzende Merkel habe vor der Alternative gestanden, eine Blockade des Zentrums durch die Sozialdemokraten hinzunehmen oder einen Kompromiss anzustreben. „Ohne den sozialdemokratischen Koalitionspartner hätte es die ganze Diskussion über Frau Steinbach so nicht gegeben.“ Die Irritationen in der CDU über den Umgang mit Frau Steinbach seien „ein Preis der großen Koalition“.

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ddp