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Deutschland / Welt Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe weiter stark gefragt
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09:46 22.10.2009
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Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte, nahmen damit rund drei Prozent der jungen Menschen unter 21 Jahren eine erzieherische Hilfe durch das Jugendamt oder in einer Erziehungsberatungsstelle neu in Anspruch. Eine Eingliederungshilfe bei drohender seelischer Behinderung hätten 16.000 Kinder und junge Männer begonnen.

Am häufigsten wurde laut der Statistik die Erziehungsberatung (307.000 Mal) genutzt. Dies entspreche mehr als zwei Drittel aller gestarteten erzieherischen Hilfen. Familienorientierte Hilfen hätten in 51.000 Familien begonnen. Damit seien 99.000 Kinder und Jugendliche und damit durchschnittlich zwei Kinder pro Familie erreicht worden.

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Stationäre Hilfen nahmen den Angaben zufolge 47.000 der unter 21-Jährigen in Anspruch. Somit war für etwa jeden zehnten jungen Menschen die erzieherische Hilfe mit einer Unterbringung außerhalb des Elternhauses verbunden, wie das Bundesamt weiter mitteilte. Hierzu zählten Vollzeitpflege in einer anderen Familie und Heimerziehung.

Bei nahezu einem Viertel aller neu gewährten Hilfen zur Erziehung und damit als häufigster Hauptgrund für die Nutzung dieses Angebots nannten die Statistiker die Belastung des jungen Menschen durch familiäre Konflikte. Bei 15 Prozent wurde die eingeschränkte Erziehungskompetenz der Eltern beziehungsweise der Personensorgeberechtigten angegeben.

ddp

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