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Deutschland / Welt Livestream: Terrorakt von Halle – das sagt die Kanzlerin
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Livestream: Terrorakt von Halle – das sagt die Kanzlerin

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16:02 10.10.2019
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat nach dem Angriff in Halle eine Synagoge in Berlin-Mitte besucht, um ihre Betroffenheit auszudrücken und mit den Menschen zu sprechen. Man müsse noch mehr tun, um Juden und Jüdinnen in Deutschland zu schützen, sagte die Kanzlerin. Quelle: Christoph Soeder/dpa
Halle/Berlin

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich nach den tödlichen Schüssen von Halle über die Lage informiert und den Angehörigen der Opfer ihr tiefes Beileid ausgesprochen. Die Kanzlerin habe sich von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) und Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haselhoff (CDU) informieren lassen, twitterte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch. Die Solidarität gelte allen Jüdinnen und Juden am Feiertag Jom Kippur.

Am Donnerstagmittag gegen 13.30 Uhr will sich Merkel selbst zu den Geschehnissen äußern. Sehen Sie hier den Livestream dazu.

Merkel hatte am Mittwochabend kurzfristig eine Solidaritätsveranstaltung an der Synagoge Oranienburger Straße in Berlin besucht. „Wir müssen uns geschlossen jeder Form von Antisemitismus entgegenstellen“, schrieb Regierungssprecher Steffen Seibert im Kurznachrichtendienst Twitter und stellte dazu zwei Bilder, die Merkel im Gespräch mit Menschen vor der Synagoge zeigen, die sich dort spontan versammelt hatten.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sagte am Mittwochabend in Leipzig bei den Gedenkveranstaltungen zum 30. Jahrestag der friedlichen Revolution: „Aus einem Tag der Freude ist ein Tag des Leids geworden.“ Einen Angriff auf eine vollbesetzte jüdische Synagoge „in unserem Land mit unserer Geschichte“ habe er sich nicht vorstellen können.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (M), seine Frau Elke Büdenbender und Reiner Haseloff (CDU, r), Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, besuchen den Tatort an der Synagoge. Quelle: Hendrik Schmidt/dpa

Die angespannte Lage zwischen der EU-Komimission und der ungarischen Regierung im Streit um die Versorgung abgelehnter Schutzsuchender spitzt sich weiter zu. Das Vorgehen in der Grenzregion zu Serbien sei noch immer nicht in Einklang mit den Gesetzen der EU, heißt es aus Brüssel. Ändert sich das nicht, so könnte die Kommission eine Klage beim Europäischen Gerichtshof einreichen.

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