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Deutschland / Welt London: Viele Festnahmen – Klimaprotest mit Yoga auf Straße
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London: Festnahmen bei Klimaprotest - Demonstranten machten Yoga auf Straße

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21:47 07.10.2019
Protestierende machen Yoga auf der Westminster Bridge in London. Quelle: Getty Images
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London

Am ersten Tag des Klimaprotests der Gruppe Extinction Rebellion hat die Polizei in London mindestens 217 Demonstranten bis zum frühen Abend festgenommen. Die Aktivisten hatten etliche Straßen und mehrere Themse-Brücken in der britischen Hauptstadt blockiert. Unter den Demonstranten waren auch Großeltern mit ihren Enkeln und Prominente wie die Schauspielerin Juliet Stevenson.

Vor allem die Straßen im Regierungsviertel und vor dem Parlament waren betroffen. Demonstranten machten Yoga auf der Straße oder protestierten mit Schildern, auf denen etwa geschrieben stand: „Der Planet ändert sich – warum nicht wir?“

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"Extinction Rebellion" - Wer kämpft da für das Klima?

Aktivisten gehen davon aus, dass Proteste deutlich größer sein werden

Extinction Rebellion (auf Deutsch etwa: Rebellion gegen das Aussterben) kommt ursprünglich aus Großbritannien. Nach eigenen Angaben gibt es die Gruppe seit November vorigen Jahres auch in Deutschland. Sie fordert unter anderem, dass die nationalen Regierungen sofort den Klimanotstand ausrufen. Die Bewegung will mit weltweiten Demonstrationen vor einer Klimakatastrophe warnen.

Lesen Sie auch: Extinction-Rebellion in Berlin – Rackete fordert ökologischen Notstand

Bereits im April waren bei den weitgehend friedlichen Protesten mehr als 1100 Anhänger der Bewegung in London festgesetzt worden. Die Aktivisten gehen davon aus, dass die Proteste dieses Mal in London noch deutlich größer sein werden als im Frühjahr.

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RND/dpa

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