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Deutschland / Welt Mitarbeiter des Umweltministeriums flogen in diesem Jahr 1740 mal zwischen Bonn und Berlin hin und her
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Mitarbeiter des Umweltministeriums flogen in diesem Jahr 1740 mal zwischen Bonn und Berlin hin und her 

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18:06 18.07.2019
Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) will Fliegen teurer machen. Quelle: imago / Jürgen Heinrich
Berlin

Minister, Staatssekretäre, Beamte und Angestellte des Bundesumweltministeriums sind in diesem Jahr (Januar – Juli) zwischen den Standorten Bonn und Berlin 1740 mal dienstlich hin und her geflogen. Dies bestätigte das Umweltministerium dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Damit flogen die Mitarbeiter des Umweltressorts hochgerechnet häufiger von Standort zu Standort als noch im vergangenen Jahr. Zwischen den Dienststätten Bonn und Berlin kam es im Jahr 2018 nach Angaben des Ministeriums „zu ungefähr 2755 Flügen“.

Rechnet man alle weiteren angefallenen Inlandsflugreisen dazu, wächst die Anzahl laut Angaben des Ministeriums auf „knapp 3200 dienstliche Flugreisen“. Die hohe Zahl der Flüge ist angefallen, obwohl die Ministerialen angehalten sind, bei gleichem Preis das umweltfreundliche Verkehrsmittel vorzuziehen. Die Zugverbindung zwischen Berlin und Bonn dauert rund fünf Stunden.

Schulze: „Wir müssen uns beim Klimawandel ehrlich machen“

Damit kommen auf Schulze Haus erhebliche Mehrkosten zu, wenn die Vorschläge der eigenen Ministerin umgesetzt würden. „Ich bin der Meinung, dass auch der Flugverkehr die Kosten der Klimagasemissionen tragen und sich dies in den Flugpreisen abbilden muss“, hatte Schulze in der „Rheinischen Post“ gefordert. Eine Lektion aus den vergangenen Jahren sei, „dass wir uns beim Klimaschutz ehrlich machen müssen“.

Von Christian Burmeister/RND

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