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Deutschland / Welt Neuer Datenmissbrauch bei Bundesagentur für Arbeit
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Neuer Datenmissbrauch bei Bundesagentur für Arbeit
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11:05 10.11.2009
Hinter Tausenden Stellen steht kein Arbeitsangebot, sondern "eindeutig um den Versuch der Adresssammlung". Quelle: afp
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Die Angebote richteten sich auch an Akademiker und reichten von vermeintlichen Facharztstellen über pädagogische Berufe bis hin zu Ingenieuren und Managerposten, wie eine Sprecherin der Bundesagentur der "Frankfurter Rundschau" bestätigte.

"Das ist eindeutig Missbrauch", sagte BA-Sprecherin Anja Huth dem Blatt. "Das verstößt gegen die Nutzungsbedingungen." Bei den Tausenden Stellen handele es sich nicht um ein Arbeitsangebot, sondern "eindeutig um den Versuch der Adresssammlung". Einen Missbrauch dieser Dimension habe es in der Jobbörse der Bundesagentur noch nie gegeben, sagte Huth weiter. "Das ist ein sehr ungewöhnlicher Fall." Techniker der Arbeitsagentur seien nun mit Hochdruck dabei, den Account der dubiosen Firma zu löschen, doch wegen der Vielzahl der Einträge "braucht das System einige Tage, um die falschen Stellenangebote zu löschen." Zudem sei erfolglos versucht worden, die Firma Econsulting24 Ltd mit Sitz in Berlin zu erreichen.

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Der Bundesbeauftragte für Datenschutz, Peter Schaar, hatte kürzlich die weitgehenden Zugriffsmöglichkeiten von BA-Mitarbeitern auf Informationen wie Suchtkrankheiten oder Schulden von Arbeitslosen kritisiert.

afp