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Deutschland / Welt SPD holt bei Wählergunst auf
Nachrichten Politik Deutschland / Welt SPD holt bei Wählergunst auf
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11:23 18.09.2009
SPD-Spitzenkandidat Steinmeier Quelle: lni
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Nach der am Freitag veröffentlichten Umfrage für den Nachrichtensender N24 liegt die Union unverändert bei 35 Prozent der Stimmen. Die FDP kommt demnach weiterhin auf 13 Prozent.

Die SPD konnte als einzige Partei um einen Prozentpunkt zulegen: Der Umfrage zufolge gaben 25 Prozent der Befragten an, ihre Stimme den Sozialdemokraten geben zu wollen. Die Grünen verlieren demnach einen Prozentpunkt und kommen auf elf Prozent. Die Linke liegt unverändert bei zwölf Prozent.

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Der Emnid-Erhebung zufolge erwartet ein Drittel der Befragten, dass sich die SPD bei der Wahl am 27. September noch deutlich verbessern kann. Vor einem Monat glaubten dies nur 21 Prozent der Befragten. Ebenfalls knapp ein Drittel der Befragten hat sich demnach noch nicht entschieden, welcher Partei sie ihre Stimme geben wollen.

„Das ist mehr als nur ein Restrisiko für die Parteien“, sagte Emnid-Geschäftsführer Klaus-Peter Schöppner. „Unsere Analysen zeigen: Vor allem bei den Jüngeren und in Ostdeutschland lohnt sich der Wahlkampf, da ist noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten.“ Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) „ziehe nur wenig“ bei den Unentschlossenen, erklärte Schöppner. „Um diese Wahl zu gewinnen, spielen Inhalte und Positionen eine deutlich größere Rolle.“ Viele seien sich über die Positionen Merkels nicht klar, sprächen der Kanzlerin jedoch zu, Zukunftsaufgaben am besten zu meistern.

Auch das am Freitag veröffentlichte ZDF-Politbarometer sieht die Sozialdemokraten in der Wählergunst gestärkt. Die Union verlor in der politischen Stimmung leicht um einen Punkt und kommt auf 38 Prozent. Die SPD liegt mit 25 Prozent zwar weiter deutlich dahinter, verbesserte sich aber im Vergleich zur Vorwoche um zwei Punkte. Geringfügig zulegen konnten auch die FDP mit 14 Prozent (plus 1) und die Grünen mit 10 Prozent (plus 1), während die Linke mit 10 Prozent Einbußen von zwei Punkten hinnehmen musste.

afp/ddp