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Deutschland / Welt So reagiert die Welt auf den Berliner Anschlag
Nachrichten Politik Deutschland / Welt So reagiert die Welt auf den Berliner Anschlag
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12:05 20.12.2016
Via Twitter teilten zahlreiche Politiker weltweit ihre Gedanken zu Berlin.
Via Twitter teilten zahlreiche Politiker weltweit ihre Gedanken zu Berlin.   Quelle: dpa
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Berlin

 Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU): „Ich möchte im Moment noch nicht das Wort Anschlag in den Mund nehmen, obwohl viel dafür spricht.“

Bundespräsident Joachim Gauck: „Das ist ein schlimmer Abend für Berlin und unser Land, der mich wie zahllose Menschen sehr bestürzt. Auch wenn wir noch nicht viel über die Hintergründe wissen: Ich bin in Gedanken bei den Opfern, bei ihren Angehörigen, bei allen Menschen, die um Familienangehörige oder Freunde fürchten.“

Landesbischof Ralf Meister in Hannover: "Die weihnachtliche Botschaft „Fürchte dich nicht“ droht angesichts von so viel Gewalt unsere Herzen nicht mehr zu erreichen. Und doch können uns nur das Gebet und das Innehalten vor Rache und bösem Denken bewahren."

Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD): "Wir alle sind entsetzt über diese brutale und sinnlose Gewalt. So viele unschuldige Menschen sind ihr zum Opfer gefallen. Ich kann mir vorstellen, welche Abgründe sich jetzt für die Familien der Opfer auftun, die ihre Liebsten durch diese feige Gewalttat verloren haben."

Die muslimische Gemeinschaft Ahmadiyya Muslim Jamaat verurteilt den Anschlag: "Mit aller Härte muss die Staatsgewalt gegen hasserfüllte und menschenverachtende Anschläge vorgehen um die gesellschaftszersetzende Wirkung von Anschlägen und Terror einzudämmen. Das Ziel solch entsetzlicher Taten besteht einzig darin, den Frieden in der Gesellschaft nachhaltig zu zerstören."

"Gestern wurden wir schockiert von Anschlägen und anderen hinterhältigen Angriffen in Berlin, Zürich und Ankara auf unschuldige Menschen mit vielen Toten und noch mehr Verletzten“, so Recep Bilgen, Vorsitzender der Schura Niedersachsen. "Wir verurteilen diese Anschläge aufs Schärfste (...) Wir stellen uns aktiv gegen eine Spaltung unserer Gemeinschaft und verteidigen unsere gemeinsamen Werte der Achtung des Friedens und des Respekts vor jedem Menschen, egal welche Herkunft, welche Religion oder Weltanschauung er hat. 

Johanne Modder, SPD-Fraktionsvorsitzende im Niedersächsischen Landtag, rät zu Zurückhaltung: "Wir sind dennoch alle gut beraten, uns nicht an Spekulationen über die Hintergründe dieser abscheulichen Tat zu beteiligen und zunächst einmal die Ermittlungen der Polizei abzuwarten. Ich bin der festen Überzeugung, dass von Seiten der Sicherheitsbehörden alles Menschenmögliche unternommen wird, um die Sicherheit der Menschen in unserem Land zu gewährleisten, auch wenn es die einhundertprozentige Sicherheit in einer freien Gesellschaft wie der unseren niemals geben kann."

Philippe Pradal, Bürgermeister von Nizza: „Gleiche Vorgehensweise. Gleiche blinde Gewalt. Gleicher Hass auf glückliche Menschen.“

Frankreichs Premierminister Bernard Cazeneuve. Quelle: AFP

Premierminister Bernard Cazeneuve schrieb bei Twitter auf Deutsch: „Ganz Frankreich steht an Deutschlands Seite.“

SPD-Chef Sigmar Gabriel: „Wir trauern. Unsere Gedanken sind bei den Opfern in Berlin und ihren Angehörigen.“

SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann: „Bin entsetzt und schockiert. Meine Gedanken sind bei den Toten und ihren Angehörigen. Das ist ein grauenhafter Anschlag.“

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz Quelle: dpa

Martin Schulz (SPD): „Schreckliche Nachrichten aus Berlin. Gedanken bei Familien und Freunden der Opfer, wünsche Verletzten zügige Genesung, Einsatzkräften viel Kraft.“

Justizminister Heiko Maas (SPD): „Wir trauern mit den Angehörigen“

Ralf Jäger (SPD), Innenminister NRW: „Nach allem, was wir wissen, müssen wir von einem Terroranschlag ausgehen. Deshalb verstärkt die NRW-Polizei abermals ihre Präsenz und Wachsamkeit. Wo erforderlich, tragen die Beamten Schutzwesten und Maschinenpistolen.“

Ralf Stegner, SPD-Vize: „Trauer um die Opfer und der Respekt vor Angehörigen und Freunden gebieten etwas anderes. Sorgfältige Ermittlungen müssen Priorität haben! Jedenfalls überschlagen sich bereits die voreiligen Schlussfolgerungen und die schrillen Töne von rechts. Von Trump bis Pretzell...“

Der künftige US-Präsident Donald Trump. Quelle: AFP

Der designierte US-Präsident Donald Trump. „Die zivilisierte Welt muss umdenken! In Berlin sind unschuldige Zivilisten in den Straßen ermordet worden. Terroristen müssen weltweit ausgerottet werden.“

Frankreichs Präsident François Hollande: „Die Franzosen teilen die Trauer der Deutschen angesichts dieser Tragödie, die ganz Europa trifft.“

EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker: „Diese Nachricht erschüttert uns umso mehr, weil sie dort zusammengekommen waren, um die Vorweihnachtszeit zu feiern, die viele mit Besinnlichkeit und Frieden verbinden. Wir sind mit den Opfern in tiefer Trauer verbunden.“

Österreichs Bundeskanzler Christian Kern. Quelle: dpa

Österreichs Bundeskanzler Christian Kern: „Nach genauer Analyse brauchen wir besonnene, konsequente Antworten.“

Österreichs Innenminister Wolfgang Sobotka sagte: „Europa wird mehr denn je zusammenhalten, um Angriffe auf unsere Gesellschaft zu verhindern.“

Terrorismusforscher Peter Neumann vom King’s College in London: „Die Taktik ist wie in Nizza und es passt in die Strategie des Islamischen Staates. US-Geheimdienste haben außerdem in den vergangenen Wochen vor Anschlägen auf Weihnachtsmärkten gewarnt. Wenn sich das als Anschlag tatsächlich herausstellen sollte, wäre das keine Überraschung.“

Anders Samuelsen, Außenminister Dänemark: „Der Angriff in Berlin ist ein Angriff auf alle, die eine friedliche, freie und demokratische Welt wollen. Wir sind vereint in unserer Abscheu über die Taten und unserer Entschlossenheit, unsere Bürger so gut wie möglich zu schützen.“

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) „Wir trauern um die Toten und hoffen, dass den vielen Verletzten geholfen werden kann“, teilte Regierungssprecher Steffen Seibert mit.

Heinrich Bedford-Strohm (r.), Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland. Quelle: dpa

Der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm: „Wir alle sind entsetzt über diese brutale und sinnlose Gewalt. So viele unschuldige Menschen sind ihr zum Opfer gefallen. Ich kann mir vorstellen, welche Abgründe sich jetzt für die Familien der Opfer auftun, die ihre Liebsten durch diese feige Gewalttat verloren haben

Von RND/cab

Deutschland / Welt Kommentar zu Berliner Anschlag - Unheil im Advent
20.12.2016