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So viel verdient von der Leyen als EU-Kommissionspräsidentin 

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11:39 17.07.2019
Ursula von der Leyen (CDU) nach ihrer Wahl im EU-Parlament. Quelle: imago
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Berlin/Brüssel

Ursula von der Leyen (CDU) ist neue EU-Kommissionspräsidentin. Für die Politikerin ist das nicht nur ein beruflicher Aufstieg, sondern auch ein finanzieller. Aber was genau verdient man an der Spitze der EU-Verwaltung?

Anders als beispielsweise Bundestagsabgeordnete, die im Parlament gemeinsam über die Höhe ihrer Bezüge („Diäten“) entscheiden, hat die Europäische Kommission auf diesem Gebiet keine Entscheidungskompetenz. Der Europäische Rat, also die Regierungen der Mitgliedstaaten, legt die Höhe der Gehälter der EU-Kommission fest. Das ist seit 1967 so.

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Von der Leyen wird künftig 27.903 Euro brutto im Monat verdienen. Das Grundgehalt entspricht 138 Prozent des Gehalts eines EU-Beamten in der höchsten Besoldungsgruppe. Für einfache Kommissare gilt ein Satz von 112,5 Prozent, das entspricht 22.747 Euro brutto im Monat.

Die Gehälter der EU-Kommission werden aus dem EU-Haushalt bezahlt. Die Kommissare müssen ihr Einkommen nach den Gesetzen ihrer jeweiligen Heimatländer versteuern. Diese Steuern fließen dann aber in den EU-Haushalt zurück. Pensionsbeiträge und Beiträge zur Sozialversicherung wie Unfall- und Krankenversicherung werden einbehalten.

Für Ursula von der Leyen ist der neue Job eine erhebliche finanzielle Verbesserung. Als Verteidigungsministerin verdiente sie bisher – wie alle Bundesminister – 16.254 Euro brutto im Monat. Dazu kam eine jährliche steuerfreie Pauschale von etwa 3681 Euro. Diese Vergütung steht auch der neuen Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) zu.

Theoretisch stünde von der Leyen ein Übergangsgeld von knapp 219.500 Euro im Jahr zu – das sie aber nicht erhalten wird, da sie einen neuen Job hat. Geht sie eines Tages in den Ruhestand, wird sie allerdings alleine aus ihrer Tätigkeit als Bundesministerin eine Pension von knapp über 4500 Euro im Monat erhalten.

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Von Christian Burmeister/RND

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