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Deutschland / Welt Tod durch die Kugel eines Kameraden?
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Tod durch die Kugel eines Kameraden?
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08:58 20.01.2011
Der Bundeswehrsoldat, der Mitte Dezember in Afghanistan ums Leben kam, starb offenbar durch die Kugel eines Kameraden. Quelle: dpa
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Im Fall des Bundeswehrsoldaten, der in Afghanistan im Dezember bei einem Unfall mit einer Waffe ums Leben kam, ermittelt nach Informationen der „Bild“-Zeitung die Staatsanwaltschaft Gera wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung. Der 21-jährige Hauptgefreite sei offensichtlich durch eine Kugel aus der Waffe eines Kameraden getötet worden, berichtete am Mittwochabend auch die „Tagesschau“.

Der Soldat kam kurz vor dem Weihnachtsbesuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ums Leben. Die Bundeswehr hatte nach dem Vorfall mitgeteilt, der Hauptgefreite sei mit einer Schusswunde in einem Außenposten nördlich des Regionalen Wiederaufbauteams Pol-e-Chomri gefunden worden. Demnach starb er später während einer Notoperation im Feldlager Pol-e-Chomri. In Berichten hieß es damals, es habe sich offenbar ein Schuss gelöst, als der Soldat seine Waffe reinigte.

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Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hatte schon bei dem Merkel-Besuch in Afghanistan der Nachrichtenagentur dpa indirekt gesagt, dass ein anderer Soldat den tödlichen Schuss ausgelöst habe: „Selbstverständlich ist es auch eine Herzensfrage, diesen Kameraden, von dem das Unglück ausging, und seine Familie aufzufangen.

dpa