Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland / Welt Weiterhin jeder Zehnte auf soziale Mindestsicherung angewiesen
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Weiterhin jeder Zehnte auf soziale Mindestsicherung angewiesen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:39 30.11.2009
Der mit Abstand größte Teil der Ausgaben entfiel laut Statistik auf „Hartz IV“-Zahlungen. Quelle: ddp (Archiv)
Anzeige

Damit lagen die Zahlen auf dem Niveau des Jahres 2006, als 8,3 Millionen (10,1 Prozent) Menschen Mindestleistungen erhalten hatten.

Die höchste Bezugsquote wurde mit 19,9 Prozent in Berlin ermittelt, wo jeder fünfte Bürger solche Beihilfen erhielt. In Bayern waren es 5,0 Prozent und in Baden-Württemberg 5,4 Prozent.

Anzeige

Zu den finanziellen Hilfen des Staates zählen vor allem das Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe und Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Hinzu kommen Leistungen der Kriegsopferfürsorge. 2007 wurden für die Transferleistungen 41,6 Milliarden Euro ausgegeben, im Jahr zuvor waren es 45,6 Milliarden.

Der mit Abstand größte Teil der Ausgaben entfiel laut Statistik auf „Hartz IV“-Zahlungen. Rund sieben Millionen Menschen waren Ende 2007 auf diese Leistungen angewiesen. Dabei waren 73 Prozent von ihnen erwerbsfähig und bezogen Arbeitslosengeld II.

Die in Deutschland lebenden Asylbewerber erhalten seit 1993 anstelle von Sozialhilfe sogenannte Asylbewerberleistungen, um ihren Lebensunterhalt zu sichern. 2007 bekamen rund 153 000 Personen solche Regelleistungen, für die 800 Millionen Euro ausgegeben wurden, 100 Millionen weniger als im Jahr 2006.

ddp