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Deutschland / Welt Zivildienstbeauftragter fordert schnell Klarheit
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15:14 20.03.2010
Ein Zivildienstleistender reicht einer Heimbewohnerin das Essen an.
Ein Zivildienstleistender reicht einer Heimbewohnerin das Essen an. Quelle: dpa (Archiv)
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Bei einem von der Diakonie Baden organisierten Gespräch mit Zivildienstleistenden sei erneut deutlich geworden: „Die Verbände benötigen dringend Planungssicherheit.“

Nach einer Ankündigung von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) soll die geplante Verkürzung der Wehrpflicht von neun auf sechs Monate auf diesen Oktober vorgezogen werden; der Zivildienst soll bereits zum 1. August auf sechs Monate verkürzt werden.

Sorgen der Wohlfahrtsverbände, bei Verkürzung der Zivildienstzeit auf sechs Monate drohe in vielen Sozialeinrichtungen das Aus, nimmt Kreuter ernst: „Denn der Staat kann keine Behindertenwerkstatt und auch kein Alten- oder Pflegeheim dazu zwingen, Zivildienst-Plätze zur Verfügung zu stellen. Deshalb arbeiten alle daran, dass die Rahmenbedingungen auch künftig so sind, dass es auch für die Einsatzstellen interessant bleibt.“

Derzeit werde unter anderem über die freiwillige Verlängerung des Zivildienstes zu vernünftigen Konditionen diskutiert. Eine solche Verlängerung sei zwar politisch hoch umstritten. „Technisch ist das aber machbar“, ist Kreuter überzeugt.

Der studierte Jurist und evangelische Pfarrer hatte vor wenigen Wochen für die freiwillige Verlängerung des Zivildienstes mit staatlicher Förderung plädiert. Die Fortsetzung der Zivildienstregelungen, etwa bei Sold und Übernahme der Miete, wäre ein sinnvoller und attraktiver Ansatz, meinte er damals.

dpa

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