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Niedersachsen CDU nominiert Althusmann zum Spitzenkandidaten
Nachrichten Politik Niedersachsen CDU nominiert Althusmann zum Spitzenkandidaten
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14:27 26.11.2016
Der CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Niedersachsen: Bernd Althusmann. Quelle: dpa
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Hameln

Die niedersächsische CDU hat Bernd Althusmann einstimmig zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2018 nominiert. Der frühere Kultusminister erhielt am Samstag auf dem Parteitag in Hameln die Zustimmung aller 372 Delegierten. Landesvorstand und Fraktion hatten den 49-Jährigen bereits im September für das Spitzenamt vorgeschlagen. Gegenkandidaten gab es nicht.

Zum Landesparteitag der niedersächsischen CDU in Hameln haben sich rund 450 Delegierte versammelt, um über einen Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2018 zu entscheiden. Sie nominierten einstimmig Bernd Althusmann.

Am Nachmittag soll Althusmann auch zum Vorsitzenden des rund 63.000 Mitglieder zählenden CDU-Landesverbandes gewählt werden.

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David McAllister verabschiedet sich

David McAllister hat sich auf dem Landesparteitag der CDU in Hameln bei seiner letzten Rede als Landesvorsitzender der Partei von den Delegierten verabschiedet. "Es waren acht spannende und ereignisreiche Jahre, mit vielen, vielen Höhen aber auch mit einem besonders bitteren Tiefpunkt im Januar 2013", sagte McAllister am Samstag mit Blick auf die Landtagswahl vor drei Jahren. Damals wurde die CDU zwar stärkste Kraft, musste die Regierungsmacht aber dennoch an Rot-Grün abgeben.

McAllister stimmte am Samstag die Abgeordneten auch auf den künftigen Spitzenkandidaten und Landesvorsitzenden, Bernd Althusmann, ein. "Er ist eine Persönlichkeit mit Erfolg und Perspektive. Er ist jemand, den ich seit vielen Jahren gut kenne, politisch hochkompetent und das Wichtigste ist: ein feiner Kerl", lobte er seinen ehemaligen Kultusminister.

Seit 2008 stand McAllister an der Spitze der Landes-CDU, von 2010 bis 2013 war er Nachfolger von Christian Wulff als Ministerpräsident. Nach der knappen Niederlage bei der Wahl 2013 war der 45-Jährige im Mai 2014 ins Europaparlament eingezogen. Bei der Wahl zum Parteivorstand am Samstag trat er nicht erneut an.

dpa

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