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Niedersachsen Castor-Transport nähert sich Gorleben
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19:19 27.11.2011
Der Castor-Transport nähert sich Gorleben. Quelle: dpa
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19.20 Uhr: Der Castor wird vermutlich länger in Dahlenburg stehen bleiben. Die Polizei stellt Scheinwerfer auf und legt Stacheldraht aus.

18.50 Uhr: Der Castor ist in Lemgrabe angekommen.

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18.40 Uhr: Fünf Trecker wurden beschlagnahmt und ein Bauer verhaftet.

18.35 Uhr: Weitere Aktivisten blockieren die Gleise bei Hitzacker.

17.44 Uhr: Der Castor ist noch vor Bavendorf.

17.15 Uhr: Immer mehr Aktivisten versammeln sich in Hitzacker um eine Betonpyramide, welche die Gleise blockiert.

16.41 Uhr: Laut Anti-Atom-Organisationen soll der Castor-Zug Rohstorf durchfahren haben.

16.25 Uhr: Gewaltbereite Aktivisten haben die Polizei in einem Waldgebiet bei Leitstade mit Steinen und Feuerwerkskörpern angegriffen.

16.00 Uhr: Etwa 400 Leute blockieren die Transportstrecke bei Hitzacker.

15.05 Uhr: Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes liegt die Windstärke zwischen 7 und 8 in Dannenberg. Selbst bei einem baldigen Eintreffen des Castors in Dannenberg wäre das Umladen der Castor-Behälter unmöglich.

14.30 Uhr: Der Castor-Transport hat Lüneburg verlassen und fährt nun weiter in Richtung Gorleben, wie Greenpeace berichtet.

13.45 Uhr: Laut Anti-Atom-Organisationen soll der Castor-Transport in Lüneburg vorerst halten.

13.30 Uhr: Der Transport hat Stelle und Winsen (Luhe) passiert.

13.10 Uhr:  Der Castor-Transport hat seine Fahrt nach einem 18-stündigen Halt in Maschen Richtung Gorleben fortgesetzt.

12 Uhr: Der Atommüll-Zug ist jetzt länger unterwegs als je zuvor. Nach dem Start am Mittwochnachmittag in Frankreich hat der 13. Castor-Transport bis jetzt 92 Stunden gedauert. Im vergangenen Jahr war er nach dieser Dauer bereits im Zwischenlager Gorleben angekommen. Der diesjährige Castor-Transport kam bislang wegen geplanter Zwischenstopps in Frankreich und Deutschland nur langsam voran, dazu kommen viele Protestaktionen und Blockaden an der Castor-Strecke.

11.45 Uhr: Die Grünen-Vorsitzende Claudia Roth hat das Vorgehen der Polizei beim Castor-Transport nach Gorleben scharf kritisiert. „Der Polizeieinsatz ist absolut überzogen. Er ist ein Anschlag auf die Demokratie“, sagte Roth beim Bundesparteitag der Grünen am Sonntag in Kiel. Blockaden seien für sie Ausdruck des zivilen Ungehorsams.

10.50 Uhr: Stürmischer Wind könnte die Fahrt des Castor-Transports weiter verzögern. Der Deutsche Wetterdienst sagte für Sonntagnachmittag Windstärken zwischen acht und neun voraus. Das Umladen der Castor-Behälter in Dannenberg muss bei Windstärke sieben eingestellt werden. In der dortigen Verladestation sollen die elf Castoren auf Speziallastwagen für die letzte, 20 Kilometer lange Etappe bis ins Zwischenlager Gorleben umgesetzt werden. Der Zug mit den Behältern, der seit Samstagabend in Maschen steht, kann seine Fahrt nicht fortsetzen, weil Castor-Gegner die Schienenstrecke blockieren.

9.45 Uhr: Aus Protest gegen den Castor-Transport haben sich am weitere Atomkraftgegner in Hitzacker an einer Betonpyramide  auf der Bahnstrecke angekettet. Spezialisten der Polizei sollen anrücken, um die angeketteten Castor-Gegner zu befreien.

8.30 Uhr: Der Castor-Transport stand die ganze Nacht in Maschen - etwa 100 Kilometer von seinem Ziel Gorleben. Nachts und am Morgen musste die Polizei im Wendland Barrikaden von den Straßen räumen, Sitzblockierer von den Gleisen tragen und Angekettete befreien.

21.00 Uhr: Die Greenpeace-Aktivisten liegen immer noch unter Wärmeschutzdecken hinter Lüneburg kurz vor Wendisch-Evern und besetzen die Transportstrecke. Die Polizei forderte sie auf, die Gleise zu räumen.

19.55 Uhr: An den Gleisen auf der Castor-Strecke bei Lüneburg haben sich acht Greenpeace-Mitglieder festgekettet. Dies teilte die Umweltorganisation am Abend mit. Die Atomkraftgegner protestieren damit nach eigenen Angaben gegen die „verlogene Atommüllpolitik der Bundesregierung“. „Es geht der schwarz-gelben Bundesregierung einzig darum Fakten, zu schaffen um Gorleben als Atomklo der Nation durchzusetzen“, betonte Greenpeace-Atomexperte Tobias Riedl. Auf einem Banner fordern sie „Ausstieg aus Gorleben - Stopp Castor“.

19.30 Uhr: Bisher sind bei den Castor-Protesten mehr als 100 Demonstranten und etwa 35 Polizisten verletzt worden. Die Leiterin der Sanitätszentrale in Dannenberg sagte, viele Demonstranten hätten Augenverletzungen durch Pfefferspray, andere Prellungen durch Schlagstöcke erlitten. Die Polizisten wurden vor allem durch Steine oder Tränengas der Atomkraft-Gegner verletzt.

18.55 Uhr: Der Transport-Zug muss nun in Maschen umgekoppelt werden, um in entgegengesetzter Richtung nach Lüneburg weiterfahren zu können.

18.05 Uhr: Der Zug fährt in Schrittgeschwindigkeit an der Stelle der ehemaligen Sitzblockade in Ramelsloh im Landkreis Harburg vorbei, so Umweltschützer.

17.10 Uhr: In Ramelsloh im Landkreis Harburg hat die Polizei die Blockade der Gleise nach Angaben von Castor-Gegnern aufgelöst.

16.20 Uhr: Greenpeace berichtet, dass der Zug nach Rotenburg unterwegs ist. Laut Umweltschützern soll er 16.08 Uhr Langwedel im Landkreis Verden durchfahren haben.

15.45 Uhr: Bei Hitzacker soll es auf den Schienen der Transportstrecke an mehreren Stellen Sitzblockaden geben, berichten Aktivisten.

15.20 Uhr: Der Zug hat nach Angaben von Castor-Gegnern Wunstorf durchfahren.

15 Uhr: Der Castor-Zug fährt weiter Richtung Wunstorf, berichtet Greenpeace.

13 Uhr: Der Castor-Zug mit hoch radioaktivem Atommüll hat nach mehreren Zwangsstopps wegen Gleisblockaden am Sonnabendmittag in Seelze bei Hannover einen längeren Halt eingelegt. Den Grund für die Unterbrechung der Fahrt wollte die Polizei zunächst nicht nennen. „Er steht dort jetzt. Wie lange noch, darüber können wir keine Angaben machen“, sagte ein Beamter der Nachrichtenagentur dpa. Auf dem Weg vom französischen La Hague nach Gorleben muss das Zugpersonal mehrfach ausgewechselt werden.

11.20 Uhr: Der Castor-Transport ist mitten durch Hannover gefahren und rollt über Seelze weiter. Dort soll er voraussichtlich einen etwas längeren Halt machen.

11 Uhr: Atomkraftgegner berichten, dass der Castor Nordstemmen passiert hat und auf Hannover zurollt.

10.20 Uhr: Der Castor-Transport hat Göttingen und Northeim passiert.

9 Uhr: Schon am Freitag war der Zug nach mehreren Zwangsstopps in Süddeutschland Richtung Norden gerollt. In der Pfalz und in Hessen hatten Demonstranten den Transport mehrfach zum Halten gezwungen. Im Wendland war es auch am Freitag zu Auseinandersetzungen gekommen. Demonstranten setzten laut Polizei zwei Einsatzwagen in Brand. Am Nachmittag ist eine zentrale Demonstration in Dannenberg bei Lüneburg mit tausenden Atomkraftgegnern geplant. Wann der Zug die Verladestation in Dannenberg erreicht, ist noch unklar. Dort werden die elf Castor-Behälter von der Schiene auf Speziallastwagen umgeladen, um die letzte Etappe bis zum Zwischenlager Gorleben auf der Straße zurückzulegen.

dpa/r.

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