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Niedersachsen Sorge vor geringer Wahlbeteiligung
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16:12 04.10.2013
Neben dem Oberbürgermeister in Hannover werden am Sonntag in Niedersachsen zehn weitere Rathauschefs und Landräte per Stichwahl bestimmt. Quelle: dpa
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Hannover

Der neue Oberbürgermeister von Hannover sowie zehn weitere Rathauschefs und Landräte in Niedersachsen werden an diesem Sonntag per Stichwahl bestimmt. Da sich beim ersten Wahlgang vor zwei Wochen keiner der Kandidaten mit absoluter Mehrheit durchsetzen konnte, sind die Bürger zu einem erneuten Urnengang aufgerufen. Die Stichwahl war erst vor kurzem auf Betreiben der neuen rot-grünen Landesregierung wieder eingeführt worden. Bei ihr treten nur noch die beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen gegeneinander an. Die Sorge ist, dass die Wahlbeteiligung deutlich niedriger als bei der parallel zur Bundestagswahl organisierten Wahl ausfällt.

In der Landeshauptstadt Hannover tritt CDU-Bewerber Matthias Waldraff gegen den favorisierten SPD-Kandidaten Stefan Schostok an. Schostok verfehlte die absolute Mehrheit mit 48,9 Prozent der Stimmen nur knapp. In Osnabrück, wo ein Nachfolger für den als Innenminister nach Hannover gewechselten Boris Pistorius (SPD) gesucht wird, fällt die Entscheidung zwischen Birgit Bornemann (SPD) und Wolfgang Griesert (CDU), der am Sonntag besser abschnitt als Bornemann.

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Spannend wird der zweite Durchgang der Landratswahl im Kreis Hameln-Pyrmont. In der SPD-Hochburg war Ex-Innenminister Uwe Schünemann (CDU) vergleichsweise stark, SPD-Bewerber Tjark Bartels lag aber dennoch leicht vorn. Im Kreis Northeim gehen Amtsinhaber Michael Wickmann (SPD) und Bernd von Garmissen (CDU) in die Stichwahl.

Ferner werden die Bürgermeisterwahlen am 6. Oktober endgültig entschieden im friesischen Jever, in Adelebsen bei Göttingen, in Marklohe im Kreis Nienburg, in Sulingen bei Bremen, in Ronnenberg bei Hannover und in Seevetal und Hollenstedt im Kreis Harburg.

dpa

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