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Niedersachsen Experten warnen 
vor Risiken 
beim Fracking
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vor Risiken 
beim Fracking
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12:52 22.11.2011
Bürger der Interessengemeinschaft „Schönes Lünne“ demonstrieren am 2. Februar vor der Baustelle zur Erdgasprobebohrung des Energieerzeugers ExxonMobil in Lünne. Quelle: dpa
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Berlin/Hannover

Die Zusatzstoffe könnten wassergefährdend und toxisch sein, sagte Dietrich Borchardt vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung bei einer Anhörung des Umweltausschusses des Bundestags am Montag in Berlin. Es gehe darum, wie das Trink- und Grundwasser davor geschützt werden könnte.

Bei der sogenannten „Fracking“-Methode wird ein Gemisch aus Wasser, Sand und Chemikalien in tiefe Gesteinsschichten gepresst, um das Gestein durch hohen Druck so aufzubrechen, dass das wertvolle Gas entweichen kann. Im Zuge der Energiewende soll die Förderung stark ausgeweitet werden. Das Verfahren wird in Niedersachsen seit 35 Jahren angewendet. Bundesweit formiert sich Widerstand gegen die Ausweitung des „Frackings“. Die Konzessionsflächen waren zuletzt auf 97.000 Quadratkilometer angewachsen – eine Fläche größer als Österreich.

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dpa

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Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) will die Auswirkungen des umstrittenen Fracking-Verfahrens zur Erdgasförderung untersuchen lassen. Er werde eine „umfangreiche Studie“ in Auftrag geben, um vor allem die Folgen für das Trinkwasser besser einschätzen zu können, sagte er den „Westfälischen Nachrichten“.

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