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13:31 09.04.2011
Die FDP Niedersachsen steht geschlossen hinter Philipp Rösler. Quelle: dpa
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Der FDP-Landesvorstand in Niedersachsen beschloss am Vorabend einstimmig, Rösler als Kandidaten für den Bundesvorsitz und Nachfolger von Guido Westerwelle zu nominieren.

Der 38 Jahre alte Bundesgesundheitsminister ist bislang FDP-Landeschef, soll aber im Mai zum FDP-Bundesvorsitzenden gewählt werden. Inhaltlich will die Partei, die im Umfragetief steckt, vor allem über die Atom- und Energiepolitik debattieren.

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Jüngste Meinungsumfragen sehen einen weiten Vorsprung von Rot-Grün gegenüber Schwarz-Gelb. CSU-Chef Horst Seehofer befürchtet, dass die Probleme der FDP auch die Union in Mitleidenschaft ziehen könnten. In der „Süddeutschen Zeitung“ (Samstag) warnte er davor, sich von der Schwäche des liberalen Koalitionspartners „infizieren“ zu lassen.

Der niedersächsische Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) sagte zur personellen Neuausrichtung der FDP: „Schrille Töne brauchen wir jetzt nicht mehr.“ Rösler sei ein „mutiger Typ“, der die FDP stabilisieren könne. „Die Partei muss wieder bei sieben, acht, zehn Prozent sein“, sagte Sander, der stellvertretender FDP-Landesvorsitzender ist.

dpa

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Auch nach der Personendebatte FDP soll die Zusammenarbeit zwischen Schwarz-Gelb stabil bleiben. Philipp Rösler, der am Dienstag als Nachfolger von Guido Westerwelle nominiert wurde, spricht von einem Neuanfang. Vor allem um die Bildungspolitik wolle sich der 38-Jährige zukünftig kümmern.

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Philipp Rösler kommt, Rainer Brüderle bleibt – nach tagelangem Machtkampf hat die FDP am Dienstag einen Ausweg aus ihrer Führungskrise gefunden: Der Niedersachse Rösler will die Liberalen künftig führen. Der 38-Jährige wird Vizekanzler und behält auch das Amt des Gesundheitsministers. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) wird damit eine Kabinettsumbildung erspart.

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