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Niedersachsen Jürgen Trittin geht baden
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19:24 31.07.2013
Von Frerk Schenker
Unfreiwilliges Bad in der Werra: Grünen-Spitzenkandidat Jürgen Trittin. Quelle: dpa
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Hannover

Zusammen mit Dorothea Steiner, umweltpolitische Sprecherin der Grünen, und weiteren Parrteifreunden hatte Trittin am Mittag die Boote im hessischen Gertenbach zu Wasser gelassen. Ziel der Aktion: Auf die Versalzung des Flusses aufmerksam zu machen. Kurz vor dem Anleger im südniedersächsischen Hedemünden passierte dann das Missgeschick: Das Boot des Spitzenpolitikers lief wegen eines Fehlers beim Anlegemanöver voll Wasser und kippte um. Trittin und drei Parteifreunde fielen ins Wasser, blieben aber unverletzt.

Jürgen Trittin ist bei einer Wahlkampftour auf der Werra unfreiwillig baden gegangen. Der niedersächsische Spitzenkandidat der Grünen für die Bundestagswahl am 22. September kenterte am Mittwoch mit einem Paddelboot in der Nähe von Hedemünden (Kreis Göttingen).

Trittin erreichte völlig durchnässt das Ufer, nahm den Vorfall aber gelassen. „Immerhin, ich konnte stehen, die Werra ist ja nicht besonders tief“, sagte der grüne Politiker nach seinem kurzen Tauchtripp. „Das Wasser ist tatsächlich salzig“, sagte er nach der leichten Havarie. „Aber auch schön warm.“

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Wenige Stunden zuvor hatte Marie Kollenrott vom Kreisverband Göttingen noch via Twitter gewitzelt: "Auf geht's in Witzenhausen! Paddeltour mit @JTrittin und Dorothea Steiner startet gleich. RTL wartet drauf, dass wir baden gehen." Das unfreiwillige Bad erinnert an ein Missgeschick, das im Mai 2012 dem damaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister passiert war. Bei einer Drachenbootfahrt auf dem Zwischenahner Meer kenterte sein Boot – mit ihm fiel das halbe Kabinett Wasser, darunter die damaligen Minister Jörg Bode (Wirtschaft), Stefan Birkner (Umwelt), Aygül Özkan (Soziales) und Bernd Althusmann (Kultus) sowie die Fraktionschefs Björn Thümler (CDU) und Christian Dürr (FDP).

frs/mbb

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