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Niedersachsen Krebsregister soll Versorgung verbessern
Nachrichten Politik Niedersachsen Krebsregister soll Versorgung verbessern
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19:12 01.12.2017
Archiv Quelle: Bernd von Jutrczenka
Hannover

Niedersachsen will die Versorgung an Krebs erkrankter Menschen verbessern. Dazu ist am Freitag ein landesweites Klinisches Krebsregister an den Start gegangen. Die fachlich unabhängige Einrichtung soll alle wichtigen Daten, die im Verlauf einer Krebsbehandlung anfallen, erfassen und auswerten, wie das Gesundheitsministerium in Hannover mitteilte. Ziel sei es, die Behandlungsqualität und die Diagnostik zu sichern und weiterzuentwickeln. Das Register sei eine „Chance für eine verbesserte Qualität der Therapien“.

Start im zweiten Halbjahr

Das Klinische Krebsregister solle von der zweiten Hälfte des kommenden Jahres an die Meldungen der mehr als 5000 onkologisch tätigen Ärzte Kliniken und Tumorzentren erfassen. Dazu gehörten auch alle Angaben zur Diagnose, Therapie und Nachsorge oder bis zum Tod – einschließlich auftretender Rückfälle. Zuvor starte eine Testphase. Das Land setze damit das Krebsfrüherkennungs- und -registergesetz um, das die Länder verpflichte, spätestens 2018 die klinischen Register in Betrieb zu nehmen. Finanziert werde die Einrichtung hauptsächlich von den Krankenkassen sowie aus Landesmitteln.

Enge Zusammenarbeit

Das klinische Register ergänze dann das bereits bestehende epidemiologische Krebsregister, hieß es. Dieses Register erfasst bereits seit 2003 flächendeckend die Krebserkrankungen in Niedersachsen. Es trifft unter anderem Aussagen zu zeitlichen und regionalen Häufungen. Beide Register sollen nach Angaben des Sozialministeriums eng zusammenarbeiten.

Von Sigrun Stock/dpa

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