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Niedersachsen McAllister tief bewegt nach Yad-Vashem-Besuch
Nachrichten Politik Niedersachsen McAllister tief bewegt nach Yad-Vashem-Besuch
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12:42 29.08.2012
Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister legt bei dem Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem einen Kranz nieder. Quelle: dpa
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Jerusalem

„Die Shoa ist ein in der Menschheit einzigartiger Zivilisationsbruch. Deshalb wird auf ewig Deutschland immer eine ganz besondere Verantwortung für das jüdische Volk und den Staat Israel haben.“

McAllister ließ sich mehr als eine Stunde die größte Holocaust-Gedenkstätte der Welt zeigen, in der die Namen von vier der sechs Millionen ermordeten Juden dokumentiert sind. Gezeigt werden einzelne Schicksale, aber auch Bilder, die den Massenmord an den Juden dokumentieren.

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In das Gästebuch der Gedenkstätte schrieb McAllister: „Die Erinnerung an das unendliche Leid des jüdischen Volkes ist für uns eine bleibende Mahnung und die Verpflichtung, Rassismus und Fanatismus zu bekämpfen.“

Besonders eindrucksvoll ist die „Halle der Erinnerung“ mit der Gedenkflamme für die Opfer. In den Boden des abgedunkelten Raums sind die Namen der größten Konzentrationslager eingelassen, darunter auch Bergen-Belsen bei Celle. Dort legte McAllister einen Kranz nieder. Nach dem Besuch in Yad Vashem ließ er sich die Jerusalemer Altstadt zeigen und besichtigte unter anderem die Grabeskirche.

Im weiteren Tagesverlauf waren Gespräche mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und dem palästinensischen Regierungschef Salam Fajad geplant. Der Ministerpräsident beendet seinen dreitägigen Besuch am Donnerstag.

dpa

Michael B. Berger 29.08.2012
Klaus Wallbaum 28.08.2012
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