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Niedersachsen McAllister soll es richten
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17:51 30.11.2013
Soll die Niedersachsen-CDU in die Europawahl führen: David McAllister. Quelle: von Ditfurth
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Hannover

David McAllister tritt als Spitzenkandidat der niedersächsischen CDU bei der Europawahl 2014 an. Auf der Landesvertreterversammlung in Hannover erreichte der frühere Ministerpräsident 95,7 Prozent der Delegiertenstimmen. Über die Kandidatur von McAllister und Burkhard Balz auf Platz zwei der Landesliste gab es eine gemeinsame Abstimmung. Beide erhielten bei zwei Enthaltungen 115 Ja- und fünf Nein-Stimmen. „Das ist eine neue Herausforderung, die ich gern mit Augenmaß und ebenso mit Leidenschaft annehmen werde“, sagte McAllister am Samstag nach der Wahl zum Spitzenkandidaten.

Ex-Ministerpräsident David McAllister ist zum Spitzenkandidaten der niedersächsischen CDU für die Europawahl 2014 gekürt worden.

Nach seiner knappen Niederlage bei der Landtagswahl im Januar war immer wieder über einen Wechsel McAllisters in die Bundespolitik spekuliert worden. Stattdessen will der 42-Jährige nun auf EU-Ebene die „erfolgreiche Europapolitik“ von Kanzlerin Angela Merkel unterstützen, wie er sagte. Vor den Delegierten kündigte McAllister zudem an, im September nächsten Jahres erneut für den Landesvorsitz der niedersächsischen CDU zu kandidieren.

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Der künftige Europapolitiker sprach sich gegen eine Vergemeinschaftung der Schulden aus, weil dies die Stabilität des Euro gefährde. „Die von der SPD geforderte Einführung von Eurobonds oder eines Altschuldentilgungsfonds haben CDU und CSU erfolgreich in den Berliner Koalitionsverhandlungen verhindert. Das war richtig so“, betonte McAllister. Entscheidend sei in den nächsten Jahren, die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu verbessern. Der Landeschef äußerte sich nicht zu Spekulationen darüber, dass er auch bundesweiter CDU-Spitzenkandidat für die Europawahl am 25. Mai 2014 werden könnte.

Die niedersächsische CDU ist derzeit mit vier Abgeordneten im EU-Parlament vertreten. Hans-Gert Pöttering aus Bad Iburg bei Osnabrück und Hans-Peter Mayer aus Vechta wollen 2014 nicht mehr antreten. Mit Pöttering verliert die CDU in Europa einen ihrer bekanntesten Politiker. Der 68-Jährige ist seit 1979 im Europaparlament und war von 2007 bis 2009 dessen Präsident.

McAllister werde als Vertreter einer neuen Generation zu den künftigen Reformkräften im Europaparlament zählen, sagte der Generalsekretär der niedersächsischen CDU, Ulf Thiele, am Samstag.

dpa/sag

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