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Niedersachsen Niedersachsen will Wegfall der Studiengebühren ausgleichen
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17:22 22.10.2013
Ohne Studiengebühren, gleich viel Geld: Niedersachsen will den Wegfall der Studiengebühren ausgleichen. Quelle: dpa (Symbolfoto)
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Hannover

„Damit ist Niedersachsen das einzige Bundesland, dass die Abschaffung der Studiengebühren vollständig kompensiert“, sagte Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajic (Grüne) in Hannover.

Wegen des Wegfalls der Studiengebühren fehlen den niedersächsischen Hochschulen ab dem Wintersemester 2014 mehr als 120 Millionen Euro pro Jahr. Diese Beträge will die Landesregierung vollständig ersetzen und flexibel mit der steigenden Zahl der Studierenden erhöhen. Die damit verbundene Planungssicherheit schließe auch die tarifliche Steigerung von Personalkosten mit ein. „Das ist eine solide Grundlage, um die Wissenschaftspolitik der nächsten fünf Jahre zu gestalten“, sagte Heinen-Kljajic.

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Im Gegenzug habe die Regierung mit den Hochschulen mehrere wissenschaftspolitische Ziele in dem Vertrag vereinbart. Unter anderem sollen die Universitäten und Fachhochschulen im Land die Studienqualität verbessern, wissenschaftliche Berufe attraktiver machen und die Transparenz in der Forschung stärken. Der Vertrag soll im November von Kabinett und Hochschulpräsidenten unterzeichnet und im Dezember vom Parlament verabschiedet werden.

dpa

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