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Niedersachsen Niedersachsens Polizisten mögen ihren Job
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18:39 14.01.2016
Von Heiko Randermann
Mögen ihren Job: Polizisten in Niedersachsen.
Mögen ihren Job: Polizisten in Niedersachsen. Quelle: dpa
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Hannover

53 Prozent der rund 22 500 Polizisten haben den Fragebogen ausgefüllt, die Beteiligung war bei Männern wie Frauen etwa gleich hoch. Über drei Viertel (82 Prozent) der Befragten identifizieren sich mit ihrem Job, auch das Arbeitsklima in den Teams und die unmittelbaren Vorgesetzten werden überwiegend positiv bewertet. Die Polizei wird vor allem als sicherer Arbeitsplatz geschätzt, 60 Prozent fühlen sich zudem genau richtig gefordert. Zwei Drittel würden den Job daher wieder ergreifen.

Ebenfalls zwei Drittel bezeichnen aber die Personalsituation als unzureichend. Vor allem im Streifendienst wird die Arbeitsbelastung häufiger als zu hoch empfunden, jeder Vierte sieht sich hier überfordert. Hauptursache sei neben Zeitdruck und häufigen Unterbrechungen auch die stetig wachsende Arbeitsverdichtung.

CDU und FDP sehen sich in ihrer Forderung nach 1000 zusätzlichen Stellen im Polizeidienst bestätigt. Rot-Grün beschränke sich derzeit lediglich darauf, durch Einstellung neuer Leute die Altersabgänge zu ersetzen - das reiche aber bei Weitem nicht aus. „Die Menschen in Niedersachsen müssen sich darauf verlassen können, dass die Polizei jederzeit für ihre Sicherheit sorgen kann“, sagte der innenpolitische Sprecher der Liberalen, Jan-Christoph Oetjen. Das Land müsse nach den Vorfällen von Köln erkennen, dass es kein Gesetzesdefizit gebe, sehr wohl aber ein Vollzugsdefizit.

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Heiko Randermann 17.01.2016
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