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Niedersachsen Rekord bei Studienanfängern im Wintersemester
Nachrichten Politik Niedersachsen Rekord bei Studienanfängern im Wintersemester
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16:06 16.11.2011
Foto: Volle Hörsäle: Die Zahl der Studienanfänger in Niedersachsen befindet sich auf einem Rekordhoch.
Volle Hörsäle: Die Zahl der Studienanfänger in Niedersachsen befindet sich auf einem Rekordhoch. Quelle: dpa (Symbolfoto)
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Hannover

Rekordandrang an den Hochschulen: Die Zahl der Studienanfänger in Niedersachsen ist in diesem Jahr um etwa 20 Prozent auf 36.914 gestiegen. 6000 Erstsemester mehr als im Vorjahr starteten ihr Studium, berichtete das Wissenschaftsministerium am Mittwoch in Hannover. Hintergrund des Ansturms sind der doppelte Abiturjahrgang und das Ende der Wehrpflicht.

Die beliebteste Hochschule ist die Leibniz Universität Hannover, die 43 Prozent mehr Studienanfänger im Vergleich zum Vorjahr zählte. Auch die Unis in Lüneburg und Clausthal verzeichneten ein Plus von jeweils 42 Prozent.

Bei den staatlichen Fachhochschulen steht die Ostfalia in Braunschweig und Wolfenbüttel mit 23 Prozent mehr Erstsemestern an der Spitze. Es folgen die Hochschule Hannover mit 22 Prozent und die Jade Hochschule in Wilhelmshaven, Oldenburg und Elsfleth mit 16 Prozent mehr Erstsemestern.

Wissenschaftsministerin Johanna Wanka (CDU) sprach von einer „Punktlandung“ für Land und Hochschulen: Die Zahlen entsprächen nahezu exakt den Planungen des Landes, das mit 36.000 neuen Studierenden gerechnet habe, erklärte das Ministerium.

Alle bislang bekannten Fakten am Ausbildungsmarkt und in den Hochschulen deuteten darauf hin, dass der von vielen befürchtete Verdrängungseffekt ausgeblieben sei. “2012 ist mit einer fast ebenso großen Nachfrage von Studienbewerbern in Niedersachsen zu rechnen“, kündigte Wanka an.

An den Unis in Niedersachsen sind nun 23.400 junge Leute eingeschrieben, an den Fachhochschulen knapp 12.000, an den privaten Hochschulen und Verwaltungshochschulen blieb die Zahl von 1600 etwa konstant. Die Hochschulen hatten sich bereits früh auf den Ansturm eingestellt und zusätzliches Personal eingestellt.

dpa

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