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Niedersachsen Sander setzt sich für niedrigeren Strompreis ein
Nachrichten Politik Niedersachsen Sander setzt sich für niedrigeren Strompreis ein
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14:54 26.03.2009
Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander sieht in einer Strompreissenkung „das Gebot der Stunde“. Quelle: Udo Heuer
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Das sagte Sander am Donnerstag in Hannover. Besonders für das produzierende Gewerbe und den Mittelstand müsse der Kostendruck durch die Energiekosten schnell abgebaut werden.

Er sehe hier „besonders die vier größten deutschen Stromproduzenten E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW in der Verantwortung“, sagte Sander. Sie könnten mit Strompreissenkungen dazu beitragen, dass Arbeitsplätze in den Betrieben erhalten werden.

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Laut Sander würde eine solche Preissenkung auch den regionalen Stadtwerken und ländlichen Energieversorgern helfen, die in der Regel ihren Strom- und Gasbedarf bei den vier großen Energiekonzernen decken müssen. Nur wenn diese ihre Lieferantenpreise senkten, könnten Stadtwerke die Endkundenpreise entsprechend reduzieren.

Sander warnte in diesem Zusammenhang Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) vor einem Ausstieg aus der Kernenergie. Statt endlich den Widerstand gegen die energie- und klimapolitisch sinnvolle Nutzung der Kernenergie aufzugeben, setze Gabriel mit seinen Vorschlägen für das SPD-Bundestagswahlprogramm seinen energiepolitischen Irrweg fort, kritisierte Sander. Er fügte hinzu: „Wer den Klimaschutz voranbringen und die Verbraucher nicht noch mehr belasten will, der muss endlich den Ausstieg aus dem ’Atomausstieg’ einleiten.“

ddp