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Niedersachsen Strahlenwerte in Gorleben sind nicht zu hoch
Nachrichten Politik Niedersachsen Strahlenwerte in Gorleben sind nicht zu hoch
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15:15 26.09.2011
Die Strahlenwerte im Zwischenlager Gorleben, liegen nach Aussage des niedersächsischen Umweltministeriums unter den zulässigen Grenzwerten. Quelle: dpa
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Hannover

Die Chancen für den Castor-Transport ins niedersächsische Wendland sind wieder gestiegen: Nach neuesten Messungen der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) liegt die Gesamtstrahlung am Atommüll-Zwischenlager Gorleben mit 0,212 Millisievert (mSv) deutlich unter dem zugelassenen Jahresgrenzwert von 0,3 mSv.

Dies teilte das Umweltministerium am Montag in Hannover mit. Die PTB-Messungen hätten jedoch nur eine Aussagekraft für das 2. Halbjahr - ohne die voraussichtlich für Ende November geplante weitere Einlagerung von elf Castoren. Addiert mit dem für das erste Halbjahr gemessenen Wert von 0,27 mSv werde eine Gesamt-Jahresdosis von 0,233 mSv prognostiziert. Bei einer Überschreitung des zulässigen Grenzwertes dürfte der Castor nicht nach Gorleben rollen.

Ende August waren in dem niederdächsischen Zwischenlager erhöhte Strahlenwerte gemessen worden. Gorleben-Gegner hatten immer wieder gefordert den geplanten Castor-Transport ins Wendland abzusagen.

dpa/sag