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Niedersachsen Tierschutzbund lobt rot-grüne Pläne für Agrarreform
Nachrichten Politik Niedersachsen Tierschutzbund lobt rot-grüne Pläne für Agrarreform
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07:27 12.02.2013
Die geplanten Reformen in der Agrarindustrie sind aus Sicht des Deutschen Tierschutzbundes richtige Entscheidungen. Quelle: dpa (Symbolbild)
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Hannover

Es sei wichtig, dass es zukünftig mit dem Tierschutzbeauftragten einen unabhängigen und eigenständigen Ansprechpartner im Land geben werde. SPD und Grüne hatten sich darauf in ihrem Koalitionsvertrag verständigt.

Auch die Pläne, den Tierschutz in der landwirtschaftlichen Tierhaltung voranbringen zu wollen, werden von Schröder gelobt. „Das Agrarland Niedersachsen kann jetzt beweisen, dass neue Wege machbar sind.“

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Reduzierung von Tierversuchen

Dies gelte für ein Verbot des umstrittenen Schnäbelkürzens ebenso wie für ein Verbot der unbetäubten Kastration von Ferkeln. Schröder lobte ferner, dass die designierte rot-grüne Regierung unter Führung von Stephan Weil (SPD) die Zahl der Tierversuche reduzieren und die Vergabe von Forschungsmitteln aus dem Landeshaushalt stärker auf die tierversuchsfreie Forschung auszurichten wolle.

Auch die Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung reagierte optimistisch auf die Reformpläne, äußerte sich jedoch etwas verhaltener. „Die neue Landesregierung muss nun den Beweis antreten, dass sie willens und in der Lage ist, ihren Worten auch Taten folgen zu lassen“, teilte der Vorsitzende Eckard Wendt mit.

SPD und Grüne hatten am Sonntag ihre Koalitionsverhandlungen abgeschlossen. Demzufolge soll der bisherige agrarpolitische Sprecher der Landtagsgrünen, Christian Meyer, neuer Landwirtschaftsminister in Niedersachsen werden. Am 19. Februar soll Weil im Landtag zum neuen Ministerpräsidenten gewählt werden.