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Niedersachsen Unis in Hannover und Braunschweig kooperieren
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06:36 03.03.2015
Von Kristian Teetz
Die Universitäten in Hannover (Bild) und Braunschweig wollen in Forschung und Lehre enger zusammenarbeiten.
Die Universitäten in Hannover (Bild) und Braunschweig wollen in Forschung und Lehre enger zusammenarbeiten. Quelle: r.
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Hannover

Am Montag stellte Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajic (Grüne) den neuen Masterplan vor, mit dem die Inhalte der Kooperation noch in diesem Jahr erarbeitet werden sollen.

Bei den neuen Plänen sollen die Geburtsfehler der NTH vermieden werden, sagte die Ministerin weiter. Dazu gehöre, dass bei der NTH die Struktur im Vordergrund gestanden habe, der die Inhalte untergeordnet wurden. Nun wähle man einen Ansatz, bei dem die Ideen, welche Fachbereiche auf welche Weise kooperieren könnten, aus der Wissenschaft selbst kämen. Der Masterplan werde sowohl auf der Ebene des Ministeriums und der Hochschulpräsidenten als auch auf der Arbeitsebene zwischen jeweils einem Professor der einzelnen Fachbereiche erarbeitet. Welche Fachbereiche dies sein werden, wird erst im Laufe des Masterplans entwickelt. Außerdem würden nun auch die Lehre sowie andere Universitäten und externe Forschungseinrichtungen mit einbezogen, betonte die Ministerin. Das Wissenschaftsministerium unterstützt das Projekt zunächst mit 500 000 Euro, stellt den Universitäten aber weitere Mittel in Aussicht. Als Moderator wurde der erfahrene Wissenschaftsmanager Matthias Kleiner gewonnen.

Im Oktober vergangenen Jahres hatte Heinen-Kljajic die Auflösung der NTH, einer Allianz der Unis in Braunschweig, Hannover und Clausthal, bekannt gegeben. Deren Ziele seien nicht erreicht worden.

Michael B. Berger 04.03.2015
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