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Niedersachsen Verfassungsschutzpräsident muss für Bombenalarm zahlen
Nachrichten Politik Niedersachsen Verfassungsschutzpräsident muss für Bombenalarm zahlen
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10:34 07.08.2009
Günter Heiß am Dienstagmittag in Fassberg vor dem von Nazis besetzten Landhotel Gerhus. Der Verfassungsschutzchef hatte einige Termine, bevor er zum Fest kam. Quelle: Nigel Treblin/ddp
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„Es wird einen Gebührenbescheid geben“, sagte Hannovers Polizeisprecher Stefan Wittke der „Braunschweiger Zeitung“ (Freitagausgabe). Die Höhe der Gebühren werde noch berechnet.

Heiß’ Koffer hatte auf dem Empfang der CDU-Landtagsfraktion im Neuen Rathaus mit rund 700 Gästen verwaist neben dem Buffet gestanden und einen Bombenalarm ausgelöst. Die Polizei rückte mit mehr als zehn Beamten und einem Spürhund an. Dieser beschnüffelte das Gepäckstück, schlug aber nicht an.

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Nachdem die Polizei den Koffer geöffnet hatte, stellte sich heraus, dass der Besitzer ein Party-Gast war: Niedersachsens oberster Verfassungsschützer Heiß. Dieser sprach im Nachhinein von einer „Eselei“, die ihm nicht noch einmal passieren werde.

ddp

Michael B. Berger 06.08.2009
Hannah Suppa 06.08.2009