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Niedersachsen Verkehrssünder in Niedersachsen sollen bei Polizei mit Karte zahlen
Nachrichten Politik Niedersachsen Verkehrssünder in Niedersachsen sollen bei Polizei mit Karte zahlen
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14:12 09.05.2011
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Verwarnungen und Sicherheitsleistungen etwa von ausländischen Lastwagenfahrern sollen bargeldlos gleich am Streifenwagen bezahlt werden. Insgesamt sollen rund 1600 mobile Geräte zur Kartenzahlung eingesetzt werden, berichtete Schünemann. Sie sind gemietet und kosten 437 000 Euro pro Jahr.

Erste Tests beginnen in dieser Woche bei der Polizeiinspektion Salzgitter, Peine, Wolfenbüttel und beim Zentralen Verkehrsdienst in Hannover. Von Juli an sollen die Geräte landesweit im Einsatz sein. Auch Polizeistreifen mit Fahrrädern sollen ein Kartengerät dabei haben.

Bislang hat die Polizei in Niedersachsen rund 3,2 Millionen Euro Verwarngelder im Jahr bar eingenommen. Autofahrer, die etwa den Sicherheitsgurt nicht angelegt haben, zu schnell gefahren sind, oder Vorfahrtsregelungen missachtet haben, können gleich bei der Kontrolle mit einem Verwarngeld von bis zu 35 Euro belangt werden. Bei Bußgeldverfahren, die in der Regel teurer sind, wird das bargeldlose Zahlen nicht angewandt.

dpa