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Niedersachsen Wie „offen“ darf Gorleben noch bleiben?
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19:26 04.07.2014
Von Michael B. Berger
Das Erkundungsbergwerk Gorleben.
Das Erkundungsbergwerk Gorleben. Quelle: dpa
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Hannover

Wenzel hat in einem Schreiben an das Bundesumweltministerium gefordert, den Offenhaltungsbetrieb möglichst gering zu halten. So sollten alle unterirdischen Hohlräume aus dem Betrieb genommen und die bisherigen Besucherfahrten eingestellt werden. Geprüft werden sollte „in einem sicherheitstechnisch vertretbaren Maße“, ob der hohe Metallzaun um das Gelände nicht abgebaut werden könnte.

Der Betriebsrat des Bergwerkes warf Wenzel hingegen vor, zwei Milliarden Euro „Volksvermögen“ zu vernichten, wenn er jetzt das unterirdische Lager zurückbauen wolle. „Gorleben wird nicht ‘offen gehalten’, Gorleben wird kaputt gemacht, um Umweltaktivisten zu befriedigen“, heißt es in einer Pressemitteilung. Die gute Arbeit zahlreicher Wissenschaftler und Bergleute werde „vernichtet“. Demgegenüber kritisieren Atomkraftgegner den grünen Minister, Wenzel gehe bei seinen Forderungen an den Bund nicht weit genug.

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