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Deutschland / Welt ADAC und Post steigen in den Fernbus-Markt ein
Nachrichten Wirtschaft Deutschland / Welt ADAC und Post steigen in den Fernbus-Markt ein
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15:56 09.05.2013
Post und ADAC steigen im großen Stil in den Fernbus-Markt ein. Quelle: dpa
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Bielefeld

Der ADAC und die Deutsche Post wollen künftig alle Städte mit mehr als 200.000 Einwohnern mit Fernbuslinien verbinden. Der Einstieg in den wachsenden Markt ist mit einer ersten Verbindung zwischen München und Köln vorgesehen, wie am Donnerstag im Vorfeld der Bundesdelegierten- und Hauptversammlung des Automobilclubs in Bielefeld bekannt wurde. Im März hatte ADAC-Präsident Peter Meyer in einem Interview angekündigt, bis 2013 die ersten Busse auf die Straße schicken zu wollen.

Jetzt sickerten weitere Details durch. Die beiden Unternehmen haben für das Projekt eine gemeinsame Tochter gegründet, an der sie jeweils 50 Prozent halten. Langfristig wollen ADAC und Post ein bundesweites Liniennetz mit 300 Bussen anbieten. Die Fahrpreise sollen unter denen von Bahntickets mit Bahncard-50-Ermäßigung liegen. Für ADAC-Mitglieder sind kostenlose Sitzplatz-Reservierungen angedacht.

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Weitere Details wollten beide Partner am Freitag mitteilen. Seit dem 1. Januar 2013 ist der Verkehr mit Fernbussen in Deutschland liberalisiert.

ADAC-Präsident Meyer kündigte am Donnerstag eine neue Benzinpreis-App des ADAC an. Sie soll mit Daten des Bundeskartellamtes Autofahrer minutengenau über Benzinpreise an den Tankstellen informieren. Die Daten des Bundeskartellamtes basieren auf Preis-Informationen, die die Mineralölfirmen an die Behörde in Bonn melden müssen. Das neue Angebot fürs Handy soll nicht nur ADAC-Mitgliedern zur Verfügung stehen.

Bei dem Treffen am Freitag und Samstag in Bielefeld stehen auch Präsidiumswahlen auf der Tagesordnung. Die Wiederwahl Meyers an die Spitze des Vereins mit 18,5 Millionen Mitgliedern gilt als sicher. Der Vorsitzende des Regionalclubs Nordrhein ist seit 2001 im Amt.

dpa